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Selachcr alle in dieser Weise sich paaren, ist von Vielen beobachtet wor-den. Das Zusammenhasten währt auch bei allen Lebendiggebärendenlänger als bei den Eierlegern. Auch die Delphine und sämmtlicheWallartige machen es in gleicher Weise, indem das Männchen und zwarweder kurze noch sehr lange Zeit neben dem Weibchen hinfährt.3. Einige Männchen unter den selacherartigen Fischen unterscheidensich von den Weibchen dadurch, daß sie zwei am Ausgange der Exkre-mente herabhängende Dinge'2) haben, welche den Weibchen fehlen, wiebei den Haiartigen; bei diesen nämlich trifft das Gesagte bei allen zu.Eiförmige Hoden") hat nun weder ein Fisch noch irgend ein anderessußloses Thier; aber die männlichen Schlangen und Fische haben zweiGänge, welche zur Paarungszeit von Samen strotzen und sämmtlicheine milchige Flüssigkeit ergießen "). Diese Gänge lausen indeß, wiebei den Vögeln, in Eins zusammen (die Vögel haben nämlich die Ho-den inwendig, wie alle andern, welche Eier legen und Beine haben).Dieser Theil nun betheiligt sich und dringt in die Aufnahmestelle desWeibchens ein. 4. Den lebendiggebärenden und schreitenden dientdieselbe Oeffnung ") nach außen hin für den Samen und die flüssigeAusscheidung, einwärts dagegen sind verschiedene Gänge vorhanden,wie dies auch früher bei der Darlegung der Theile gesagt wurde").Bei denjenigen aber, welche keine Harnblase haben"), dient derselbeGang auch für den festen Auswurf nach außen, inwendig aber liegendie zwei Gänge nahe bei einander. Und dies verhält sich bei denMännchen und Weibchen in gleicher Weise; sie haben nämlich keine
*-) «rr« üvo. — Die Haimiinnchen habcn hintcn zwei
Skeletanhängsel mit Muskeln; sie dienen als HülsSorgane bei der Paarung.
*') Vgl. Theile der Thiere S. 180, Anm. 19; Naturg. der Thiere I,S. 89, Anm. 3 und S. 96.
*'1 Vgl. Theile der Thiere S. 180, Anm. 10; Naturg. der Thiere 1,S. 97, Anm. 3 und S. S6 und 97 und Anm. 7. dazu.
*5) Das oriüsium urstdrao. ok. Naturg. der Thirre 1, S. LI und diefolgende Anmerkung.
Vgl. Naturg. der Thiere S. bl; Theile der Thiere S. 1L3, Anm. 13
und S. ISO, Anm. 20; äs gsn. an. 1, 13, 19 und 19.
1?) Das sind die Vögel und Amphibien (Schildkröten ausgenommen). Vgl.
Theile der Thiere S. 98, Anm. 1.