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auch bei den Thiercn wie bei den Pflanzen zu §); einige entstehen näm-lich aus Samen anderer Pflanzen, andere von selbst durch Znsammcn-rinnen eines entsprechenden Urstoffs, und von diesen nehmen einigeihre Nahrung aus der Erde auf, andere erzeugen sich aus andernPflanzen ^), wie dies in der Lehre über die Pflanzen 6) dargelegt wurde.3. Gerade so entstehen auch von den Thieren einige von Thieren inFormverwandtschast, andere von selbst und nicht von Eltern und vondiesen einige aus modernden Erd- und Pflanzenstoffeu?), wie dies beivielen Kerfen der Fall ist, andere in den Thieren selbst aus denAuswnrfsstoffen ihrer Theile ^). Diejenigen, welche von Ihresglei-chen o) ihren Ursprung nehmen, entstehen, sofern ein Unterschied zwi-schen Männchen und Weibchen vorhanden ist, durch Paarung; in derKlasse der Fische jedoch gibt es einige, welche weder Männchen nochWeibchen "), und zwar bald der Gattung nach mit andern Fischenübereinstimmend, aber der Art nach verschieden"), bald aber auchdurchaus eigenthümlich sind"). Wieder andere sind zwar weiblichaber niemals männlich"). Aus diesen entsteht etwas, wie bei denVögeln die Windeier"). Bei den Vögeln sind diese nun freilich allenicht entwicklungsfähig (die Natur reicht nämlich nur bis zur Bildung
Vgl. äo Asu. an. I, 1.
5) Als Beispiel wird üo xsn. an. I, 1 o die Mistel, namhaft gemacht.
6) Die Schrift auf welche Aristoteles in seinen Schriften
mehrfach, auch wie hier als auf eine bereits geschriebene verweiset, ist verlorengegangen. WaS unter diesem Titel in den Schriften des Aristoteles figurirt, isterwiesenermaßen unächt.
?) Vgl. Naturg. der Thiere V, 17, Üo §ou. an. I, 1.
6) AIS solche werden Helminthen, Läuse u. s. w. genannt.
9) (LTro — et. üs gou. an. II, 4; III, 9.
! 0 ) So die ck. Anm. 11 u. 12 zum 11. Kap. des IV. Buchs,
die Aale u. s. w.
'*) Z. B. der unter den Epitragien, et. IV, 11, einige Kestreus
und Aphyen Vl, 14.
Namentlich die Aale Inst. an. VI, 14, 1 rc.
Die Erythrinen, Channen und Psetten, uergl. Anm. 14, 15 und 16zum 11 Kap. des IV. Buches.
'Doch ohne Zuthun eines Männchens, vgl. VI, 25; über die Windeierdes äo §vn. an. III. 1 und III, 8.