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gibt es in den Flüssen unter den Steinen gewisse kleine Fische, welcheeinige Kotten nennen; diese jagen Einige, weil sie sich unter Steineverstecken, indem sic ans die Kiesel mit Steinen schlagen; diese aberstürzen hervor und umher, als ob sie es hörten und wie vom Ge-räusche erschreckt. Daß sie also hören, ist aus derartigem klar. 10. Esgibt aber manche, welche behaupten, daß die Fische unter allen Thiercudas schärfste Gehör haben, weil den am Meere ihre Zeit Hinbringen-den viele derartig vorgekommen seien. Vor allem haben unter denFischen ein scharfes Gehör der Kestreus^), Labrax 2'), die Salpe^-),die Chromis^) alle andern Fische der Art, weniger als diese die
12) xorrox — kommt sonst nicht vor und ist unbestimmbar.
2") Xkvv^kvx — ok. Naturg. dor Thiere I, S. 7S, Amu. 5. Das nachnach vulgärer Lesart folgende Wort kommt sonst nirgends
vori auch Aelian, der <dist. au. IX, 7) die Stelle des Aristoteles bringt, hates nicht; ebenso Pli »ins (bist. uat. X, SS); es darf also Ivobl als fremdeZuthat betrachtet werden.
2>1 — ok. Naturg. der Thiere I, S. 23, Anm. 5.
22) — os. bist. an. V, s, 2—8; VI, Ik, 2; Vlll, 4, 1; IX,
15, 7, hernmschweifende, scharshörende, im Herbst, anderwärts Anfang Sommerslaichende, Mist, Tang und Brasinm fressende und wie kein anderer Fisch mit Kolo-quinten geköderte Fische — das ist alles, was Aristoteles beibringt. Aelian(not. an. IX, 7 bringt nichts Neues; Plinius (bist. nat. IX, 32) sagt: aliialidi piscss xiinoipatnm odtinsvt, airca Einsam salxa, odsoosnns alidi st quinnsqnam xorcoqni xossit, nisi ksrnla vsrboratu» — waS Anlaß gab, daraus
eine» Stockfisch zu machen. AthenaenS (voipn. VII, II3) nennt die
sich ans Aristoteles berufend: x«t sri
ckk x«<t^«(>ockovq xere — Oppian <8al. 414 sq.) schildert den
Fang der Salpe und gibt ihr das Beiwort «to^oxcvvoL. Paul JoviuS (äsromanis pisoibns 1531, c. 14) beschreibt ihn übereinstimmend mit AthenaenSgenau und bemerkt, daß er zu seiner Zeit am Tische der Reichen verschmäht wurde,aber ein allgemein bekannter (omnibus notns) Fisch sei, Rondelet (cio xisoid. I,
!>. 154) beschreibt ihn wieder genauer und bildet ihn ab. ES ist unzweiselhast
Loops salxa Env., ein im Mittelmecr häufiger Fisch von 18" Lange, bläulich-silbern mit sederseitS II—12 goldglänzende» Längsstreifen. Er heißt noch jetztspanisch und italienisch salxa und auf den Kykladen
2') — ck. bist. an. IV, g, 3; V, g, I: VIII, 20, 5; gut-
hörcnde, knurrende, mit Netzen gefangen werdende Fische, laichen einmal im Jahre,haben einen Stein (Otolithen) im Kopfe und leiden (daher) hart von der Kälte.Daraus ist nichts zu machen. Bei Plinius und Aelian kommt er nicht vor;bei AthenaenS (vsipn. VII, 328 <132) und 282 (16) heißt erTteexrav- äptvvaq und (328) heißt eS: x«i xcei