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ganz und gar von der Schale umgeben sind und außen nichts vomFleisch blos legen, z. B. die sogenannten Tethys» "). 3. Ferner
haben auch die Schalen untereinander Verschiedenheiten; einige sindnämlich glattschalig, wie die Scheiden- und Miesmuscheln, sowie mancheKonchen, welche von einigen Galaken ") genannt werden; anderesind ranhschalig, wie die Limnosteenund Steckmuschcln"), mancheKonchenarten-") und die Trompetenschnecken'"); und von diesen sindeinige gerippt, wie die Kammmnscheln und eine gewisse Art Konchen -andere ungerippt, wie die Steckmuscheln und eine gewisse Art Kon-chen'"). Auch in der Dicke und Zartheit der Schalen finden sich Ver-schiedenheiten, sowohl rücksichtlich der ganzen Schalen als eines Theils,
was wir durch die Klammer anbeuten wollten. Aristoteles unterscheidet also: Vonden Schalthieren sind a) einige ganz ohne Fleisch (Seeigel), d) andere habenFleisch, haben aber n) blos den Kopf draußen (Landkochlien re.); von den übrigenhaben /)) einige das Fleisch weiter bloß liegen und sind zwei- oder einschalig(Muscheln, Napfschnecken); endlich sind andere /) ganz von der Schale umschlossen,so daß gar kein Fleisch bloß liegt (Ascidien). Der Zusammenhang des Ge-dankens ist klar, es ist eine Uebersicht der Vorkommnisse nach dem Verhalten desFleisches zur Schale, wie dies auch Aristoteles am Eingänge der ganzen Darlegungeinleitet.
r« T'-r-vtt — Ascidien ek. Theile der Thiere S. 134, Anm. 39;Naturg. der Thiere Buch IV, 6, I und 3; IV, 8, 19; V, 13, 8; VIII, 1, 3.
*d) — kommt sonst nicht weiter vor, daher unbestimmbar.
*") — sind unbestimmbar; sie werden nur als Meermuscheln
mit rauhen, dickrandigen Schalen, in welchen zuweilen kleine weiße Krebschenwohnen (ot. Naturg. der Thiere V, 13, 8 und 9; üs xsu. an.III, Schluß) bezeichnet, woraus nichts zu machen ist.
20) Steckmuscheln — nach Naturg. der Thiere V, 13, 3; VIII,
1, 3. Schalthiere mit 2 rauhen, ungerippten Schalen, in welchen sich oft Pin-
nenwächter finden, und welche an schlammigen und sandigen Mee-
rcsstellen fcstgewachscn sind und gerade hervorragen — paßt auf Arten der Gat-tung ?inna 1^., welche durch eine eigcnthümliche fadenförmige Substanz (Byssus)festgewachsen sind und deren mehrere Arten im Mittelmeere leben.
2*) —daS Iii8t.an.IX, 11, beweiset, daß xo'^^r.
Muscheln sind; die hier gemeinten Arten sind unbestimmbar.
22) Wie die x/^vXLL' (ek. Theile der Thiere S. 129 , Anm. 25) , d. s.Schnecken, hier unter die Muscheln gerathen, ist unklar.
"') Weiter unten IX, 11 werden mit glatten Schalen genannt,
welche von den an den Flüssen lebenden 7sL?.kxcc^k5 verschluckt werden. Voraus-gesetzt , daß dies dieselben sind, wird man hier an Flußmuscheln, etwa
^uodontL oder Nnioarten zu denken haben.