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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
Seite
125
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Astyra der Fluß Psychras mit Namen dieses bewirkte. Auch imGebiet von Autandria sind zwei Flüsse, davon einer die Schafeschwarz, der andere weiß macht. Auch scheint der Fluß Skaman-dros die Schafe gelb zu färben; dcßhalb, sagt man auch, nenneihn Homer Xanthos?») statt Skamandros. 13. Die übrigenThiere haben inwendig keine Haare, auch haben sie deren wohlan der Oberseite der Gliederenden, nicht aber an der untern; nurallein der Hase hat sowohl innen an den Backen^'), als auchunter den Füßen Haare. Ferner hat auch der Mystiketos")zwar keine Zähne, aber Haare ähnlich den Schweinsborsten imMaule. Die Haare wachsen also abgeschnitten von unten her-, auf und nicht von oben, die Federn dagegen weder von obennoch unten, sondern fallen aus. Auch wächst weder bei der, Biene noch bei den übrigen Thieren, welche ungespaltene Flügelhaben, ein ausgerissener Flügel wieder, auch nicht der Stachel,Wenn ihn die Biene verliert; sie stirbt vielmehr.

Elftes Kapitel.

1. Es finden sich auch Häutchen') in allen mit Blutversehenen Thieren; diese Häutchen gleichen aber einem festen unddünnen Felle, sind indeß eine besondere Art, denn sie lassen sich: weder spalten noch dehnen. Jeden Knochen sowie ein jedes Ein-geweide umgibt ein Häutchen ^) und zwar sowohl bei den größcrn^ als kleinern Thieren, freilich bei den kleinern nur undeutlich wegenI ihrer Dünnheit und Zartheit. Die größten dieser Häutchen sinddie beiden um das Hirn^), von welchen die dem Knochen anlie-

2°) II. XX, 7 4.

2 1) obwohl neuerlich von Wimmer und Aubcrt Aristoteles fünf Büchervon der Zeugung und Entwickelung der Thiere. Leipzig 1800. S. 20) bestritten,dennoch Thatsache.

22) kommt sonst nicht weiter vor. Tie Angabe des Aristotelespaßt recht gut auf die Barten des Lalaonoptorns niuoculno, einer Wallfischart, die auchsspäter wiederholt im Mittelmecr sich zeigte.

>) vcrgl. darüber Thcile der Thiere II, Iv lS. öl, Anm. IS);

NI, II (S. 1VS).

I 2) Die Knochenhaut, xorlostouni.

I ') vorn und xia watsr: vergl. Thcile der Thiere S. 106. Anm. 3.