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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
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Haare aber nicht alle, sondern wie bereits früher gesagt wurde.

5. Bei Alternden verändern die Haare ihre Farbe und werden beimMenschen grau; bei den übrigen findet dies zwar auch statt, dochnicht so augenfällig, mit Ausnahme beim Pferde. Das Haarwird aber von. der Spitze an grau. Die meisten grauen Haarekommen sogleich weiß zum Vorschein. Daher ist es offenbar, daßdas Grauwerden kein Vertrocknen ist, wie einige behaupten, dennnichts entsteht sogleich vertrocknet. Bei dem Hantansschlage, wel- !cher Lenke heißt, werden alle Haare grau; auch wurden sie schonbei einigen Kranken grau, nachdem sie aber während der Gene-sung ausgefallen waren, kamen dunkle zum Vorschein. Haare,welche bedeckt sind, ergrauen cher, als der Luft ausgesetzte. Zu- ^erst ergrauen beim Menschen die Schläfe und die vordem Theile leher, als die hintern, zuletzt aber die Scham. 6. Beim Menschen fallein unter den Thicren sind einige Haare angeboren, indeß an- ?>dere später mit den Jahren entstehen. Angeboren sind die am äKopf, den Augenlidern und Augenbraunen, später entstehen zunächst ldie an der Scham, dann die in der Achsel und zum dritten die Iam Bart. Die Stellen sind nämlich gleich an Zahl, an welchen ?angeborne und nachwachsende Haare Vorkommen. Sie schwinden faber auch und fallen aus nach dem Alter, und zwar die am lKopfe am meisten und zuerst und von diesen blos die vordem;denn am Hinterkopf wird Niemand kahl. Das Kahlscin amScheitel heißt Glatze, das Fehlen der Augcnbraunen Anapha- llantiasis^); keins von beiden widerfährt aber Jemand, bevorer anfängt, der Liebe zu pflegen. 7. Weder das Kind noch auchdas Weib wird kahl, noch auch die Verschnittenen, vielmehr wenn !>das Verschneiden vor der Pubertät stattfindet, so kommen die 1später wachsenden Haare gar nicht zum Vorschein, geschieht es !

ein Ausschlag unter der Form weißer, tief in die Haut cindringenderFlecken, wobei die Haare weiß und slaumsörmig «erden, vergl. über zerlxiz und ähn-

liche Ausschläge Oridas. sxn. VN, 48; äs niord. onr. M, 56; äot. tote. IV, L. I.o. 132, 133; kanl. Hogin. IV, 5, S; Lols, äo moä. IV, 28 (louool; Min. Ii. n.

XX, 15 (vitilixvl; man leitete die Krankheit von einem -ccre xozzwilkk

ab.

im Deutschen fehlt ein entsprechender Ausdruck dafür.

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