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fahr Wie gewisse Kanäle von vielem Schlamme^'), jene habendagegen wenige und mehr Fasern statt der Adern. Die Hohladerist indeß bei allen am meisten sichtbar, sogar bei den kleinen.
Fünftes Kapitel.
1. Die Sehnen der Thiere verhalten sich aber in folgenderWeise: Auch ihr Ursprung geht vom Herzen aus; denn auch dasHerz hat in seinem Innern, in seiner größten Höhle Sehnen');auch ist die sogenannte Aorta eine sehnige Ader und ihre Endensind es ja ganz und gar; sie sind nämlich nicht hohl und habendieselbe Spannung wie die Sehnen, wo sie bei den Gelenken derKnochen endigen. 'Nichts desto weniger bilden indeß die Sehnenkein von einem einzigen Anfangspunkt aus zusammenhängendesGanze, wie die Adern. Die Adern bilden nämlich, gleichsam inskizzirten Zeichnungen, den Umriß des gesammtcn Körpers in derArt, daß bei bedeutend Abgemagerten der ganze Körper von Adernerfüllt erscheint; dieselbe Stelle erzeugt nämlich bei Magern Adern,bei Fetten hingegen Fleisch ^). 2. Die Sehnen sind hingegen umdie Gelenke und an den Biegungen der Knochen zerstreut; wo-fern sie aber von Natur zusammenhingen, so würde der Zusam-menhang aller wohl bei Abgemagerten in die Augen fallen. Diegrößten Sehnenpartieen liegen an dem Theile, welcher beimSpringen hauptsächlich betheiligt ist, dieser heißt aber Kniekehle");eine andre, paarige Sehne ist der Teuon^), sowie die die Kraftverleihenden der Epitonos und die Omiaia ^). Noch andre umdie Gelenke der Knochen gelegene sind unbenannt. 3. Sämmtliche
2>) Vergl. Theile der Thiere S. 89 (IN, ö), wo diese irrtümlichen Ideen d-SAristoteles weiter ausgeführt werden.
1) Vergl. Theile der Thiere S. 85 in Anm. IO.
2) Ist Fiction; Aristoteles hat wahrscheinlich oerschiedene Fäserchen siir Arterien-enden angesehen.
r, Vergl. Theile der Thiere S. 89.
Die Sehnen des wasoalns dicoxs komoris (außen), des sartorius, soniitenäi-noons und somimsmdranosas (innen an der Kniekehle).
5) die innsculi stvrnodoiliomLstoiäsi.
6) tTtCroi'o?, dicoxa draodii; UUtttice, der lloltoiäo».