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als ob die Höhle nur ein Theil der Ader wäre, in welchem dasBlut sich aufstaut. Die Aorta dagegen verbindet sich mit dermittleren Höhle 6), hat jedoch nicht ebenso, sondern nur zu großemTheile mittelst einer weit engeren Oeffnung Theil daran; dieHohlader geht ja. durch das Herz hindurch '), die Aorta dagegennur vom Herzen aus Auch ist die Hohlader häutig und fell-artig, die Aorta dagegen zwar enger als jene, aber sehr sehnigund wird, indem sie sich sowohl nach dem Kopfe, als den unternTheilen weiter ausbreitet, eng und ganz und gar sehnig. 4. Zu-nächst verläuft aber vom Herzen ans ein Theil der Hohladernach der Lunge zu und der Verbindungsstelle mit der Luftröhre ^),und zwar als eine nnvcrästelte und große Ader Von daaber spaltet sie sich in zwei Theile, einen nach der Lunge > >),einen dagegen nach dem Rückgrat und den: letzten HalswirbelDie in die Lunge dringende Ader nun spaltet sich zunächst,da diese aus zwei Flügeln besteht, in zwei Aeste, tritt sodann zujeder Röhre und jedem Gange zu den größere als größere,zu den kleinern als kleinere, dergestalt, daß sich kein Theil vor-findet, in welchem sich nicht ein Gang und eine Ader befände.Die Enden sind freilich wegen ihrer Zartheit nicht sichtbar, aber
6) Dies ist also unstreitig die linke Herzkammer.
Die obere und unters Hohlvene, welche beide im rechten Vorhof mit ihrenEnden aussinanderstoßen, so daß also, da Aristoteles beide als eine Ader auffaßt, diesedurch das Herz hindurch zu gehen scheint.
b) Diese Stelle gibt nach der vulgären Lesart (xcri z/kr- R«
kex ctß re-rs Xttxütttx rki>kt) gar keinen ver-
ständigen Sinn; die Schneider'sche Emendation dagegen lwelche statt iip ckß
liest ckß cco(>rH) einen ganz vortrefflichen und dem Thatbestande voll-kommen angemessenen.
2) Statt ist offenbar zu lesen wie aus dem Folgenden mit
Bestimmtheit erhellt.
'0) Das untere Ende der obern Hohlader.
Man muß sich erinnern, daß die folgende Angiologie des Aristoteles nicht nachdem Menschen, sondern nach erstickten Thiere» (wahrscheinlich größeren) entworfen ist,sich also nicht wundern, wenn die Angaben nicht überall mit der menschlichen Angiologiestimmen, wenn z. B. Aristoteles gar nicht von dem doch so auffallenden Aortenbogen redet.
>2) Wie die Beschreibung weiter unten ergibt, die von» arz'gos <ek. Anm, 18).Also die vouas dronollialos.
") Den Verästelungen der Bronchien.