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ein verschnittener Stier, der sofort zum Bespringeu zugelassenwar, die Begattung vollzog und befruchtete"). Rücksichtlich derHoden verhält es sich also bei den Thieren in dieser, Weise.
10. Die Hysteren 22 ) verhalten sich indeß bei den Thieren,
welche Hysteren besitzen, nicht in übereinstimmender Weise, nochsind sie bei allen gleich, sondern es unterscheiden sich untereinandersowohl die der Lebendiggebärenden, als auch die der Eierleger. Zwei-hörnig sind sie bei allen denen, bei welchen die Hysteren an derScham liegen'") und der eine Theil von ihnen befindet sich ander rechten, der andere an der linken Seite; der Anfangstheil istaber einfach"), wie auch die Mündung") nur eine, er istgleichsam ein sehr fleischiger und knorpliger Stamm bei den mei-sten größern. Von diesen Theilen nun heißen jene vcrrk^« undöklzwx") (woher man auch den Namen leitet), der
Stamm aber mit der Mündung der Hystere heißt
11. Bei allen denjenigen Lebendiggebärenden nun, welche zweioder vier Beine haben, liegt die Hystere unterhalb des Zwerch-fells, wie beim Menschen, dem Hunde, dem Schweine, dem Pferdeund der Kuh, und bei allen Hörnertragcnden verhält cs sich ingleicher Weise. An den Spitzen, den sogenannten Hörnern, ha-ben die Hysteren in der Regel eine Windung. Bei denjenigen,Welche Eier legen, verhalten sie sich nicht überall in gleicher Weise,vielmehr liegen sie bei den Vögeln") am Zwerchfell, bei den
21) Vergl. äogou. LU. I, s. Da sich hier inj den Samenblasen noch Samen be-fand, so war das allerdings ohne Hoden möglich.
22) Vergl. über I, 2, Anm. k.
25) Aristoteles beschreibt hier die Gebärmutter der Säugethierc; eine menschlichehat er offenbar nie gesehen, sonst würde er die wesentliche Verschiedenheit derselbe»notirt haben; wie er sie beschreibt, so findet sich die Gebärmutter bei den gewöhnlichenSäugethicren als sogenannter Uterus dicoillis.
Nämlich der sogenannte Körper des Uterus und der MuttcrhalS.
2S) Das oriüeium utori.
25) Die Hörner des utorus.
*?) Das corxus und eoUum utori.
2b) Hier ist von den Eierstöcken (Ovarien) die Rede. Die Eierstöcke der Vögelbilden einen einfachen (linken, der rechte verkümmert früh), vor der Aorta, über denNieren und unter der Leber gelegenen, traubenförmigen Schlauch; die in ihm sich bil-denden Dotter hängen an Sticlchen und werden von dem trichterförmigen Ende eines