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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Fünftes Kapitel.

1. Einige Thiere schwanken ihrer Natur nach zwischen demMenschen und den Vierfüßlern, wie die Pitheken Keben^)Kynokcphalen^) Der Kcbos ist ein geschwänzter Pithekos.Aber auch die Kynokep Halen haben ganz die Gestalt der Pi-theken, ausgenommen daß sic größer und stärker sind und ihrGesicht mehr hundeartig gestaltet ist; auch haben sie ein wilderesWesen, sowie ein kräftigeres und hundcähnlichcs Gebiß. 2. DiePitheken sind als Vierfüßler oberseits rauhhaarig, ebenso alsdein Menschen ähnlich auch linkerseits (dieß verhält sich nämlich,

*) TlrA-yxoS' (vergl. Theile der Thiere S. 161, Anm. 28) ist Llsoaeus seauäa-ius dsokk., der Magst. Galen (äs avat. aäm. 1, 2; VI, 1) nennt ihn 77tA^xo§xr-^oxL<x>tt^oetcs^5, während sein TltAyxox str. s. ä. oder crx§L^5 TriA^xoxden Chimpanse bezeichnet.

2) x^o 5 ist, wie man hier sieht, ein langschwänziger Affe und zwar wahrschein-lich allgemeine Bezeichnung für langschwänzige Affen, nicht für eine besondere Art;wenigstens berechtigt nichts, auf eine bestimmte Art zu deuten. Spätere gebrauchendafür xL(»xo7rLAyxo6') osreoxitliseus (Solln. 27.) Von den übrigen griechischen undrömischen Schriftstellern wird das Wort x^o§ oder x^Trox in verschiedenem Sinnegebraucht. Agatharchides (äo mar. or^tür.. Llüllsr. doogr. grase, min. x. 160),Diodor (d. List. 111, 38) und Aclian (1i. an. X^ll, 8) bringen daS Wort mitxH/lox, Garten, in Verbindung, weil die x^or so bunt, wie ein Garten seien, ver-stehen also nur bunte Meerkatzen darunter; Salmasius (sxsrelt. klln. Solln,p. 389) und später Bo chart (ülsror. 1,1; 111, e. 31) leiten das Wort vom äthiopischen6od oder 6sp ab, welches der Name für Affe war.

6) xv^oxLPttXox ist offenbar nach den ihm beigclegten Merkmalen ein ausge-wachsener TlLAyxox, jedenfalls ein schwanzloser, d. i. sehr kurzschwänzigerAffe (wie aus 11, 8 u. 11, 9 erhellt, wo nur dem x ^05 ein Schwanz zugefchriebenwird) also sicher nicht Hamaär^as, während 7r5A-/xo5 ihmeinen jungen Magot bezeich-net. Derselben Ansicht ist auch Audebert (Hist. nat. äos siugss p. 2 sur Io Llagot)und im Grunde auch Buffon (Naturgeschichte X111, p. 375) und Lichtenstein (ässimlis vstsrnm x. 48). Ktcsias beschreibt (. Vasür p. 252 u. 253) unter demNamen xr-^oxL^tt).or. offenbar Menschen, ebenso Herodot (IV, 191), Aclian(IV, 46, X, 25), während andere Stellen bei Aelian (VI, 10; VII, 19; X, 30;XVII, 8) auf Affen zu deuten sind, ohne eine genauere Bestimmung derselben zu ge-statten. Galen gebraucht das Wort xvr^oxLPtt^o 5 entschieden für Pavian, d. h.obne den Inhalt des Begriffs klar darznlegen (äo anat. aäm. VI, 1). Mit den übrigenSchriftstellern ist nichts zu machen.