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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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wärts, dergestalt, daß die Krümmungen der Beine und Arme beimMenschen um meisten gegen einander gerichtet sind 4. DieSinne aber und ihre Organe, Augen, Nase und Zunge hat ergleichfalls nach vorn gewandt, das Gehör dagegen und seine Or-gane, die Ohren, zwar nach den Seiten, doch mit den Augen inderselben Kreislinie ^). Die Augen stehen beim Menschen imVerhaltniß seiner Größe zu der der Thiere am wenigsten aus-einander. Unter den Sinnen hat der Mensch den feinsten Tast-sinn, als einen zweiten den Geschmack, rücksichtlich der übrigenwird er von vielen übertroffen.

Dreizehntes Kapitel.

1. Die äußerlich sichtbaren Theile sind also in der erörtertenWeise angeordnet und sie sind vor allem, wie erwähnt, durchden Umgang mit Namen belegt und bekannt geworden; die innernhingegen verhalten sich umgekehrt; vor allem sind nämlich diedes Menschen unbekannt, so daß man bei ihrer Betrachtung aufdie Theile derjenigen Thiere zurückgehen muß, mit welchen sieeine ähnliche Beschaffenheit haben '). 2. Was zunächst den Kopf i

L7r' te'r/H(>ü-7ror- d. h. Knie und Ellbogen sind einander zugekehrt, und

nicht, wie bei den Thieren, wo der (vermeinte) Ellenbogen nach vorn, das (vermeinte)

Knie nach hinten sieht.

6) In gleicher Höhe und nicht wie bei den Thieren, bei welchen die Ohren (schein-bar) höher liegen, als die Augen; ok. Theile der Thiere U, 11.

i) Die alten Griechen sccirten keine menschlichen Leichen; Glaube, Sitte(II. XX1I1, 71 sg.;. XI, 50 sg.; Lopüoolos ^nt!x. 456, 685,1055 sy.; ^ax 112 5 sg.;knrip. kllosniss. 1686 8g..) durch Anecdoten befestigt (ek. ^ntüol. xraoo. opiäolot. 52,

204, 205, 159; vomostlionos Llae. x. 1069 71 Lsislco; Valor. Nax. I. 7,

6, 3), und Gesetz (ä.ol. var. dist. V, 14; Xonoxlwn Irlst. §rasoa I) gestatteten esnicht. Selbst Galen hatte seine Hauptkenntnisse in der Anatomie des Menschen derEection von Thierleichen zu verdanken und empfahl seinem Schiller AntistheneS zumStudium der menschlichen Anatomie die Vorlesungen zu Alexandrien, wo man wenigerstrenge verfuhr und die Sectionen von Thieren, besonders Affen, gewöhnlich waren,weil die Meinung herrschte, daß diese irr ihrer inneren Organisation mit dem Menschenvollständig übereinstimmten (ärist. bist. an. II, 5; ?Ua. 1i. n, VIII, 80, 1; Oalonäs anat. aäm. I, 2).