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anftreten, sind verschlagen. Ein dem Ober- und Unterschenkelgemeinsamer Theil ist das Knie und Kniegelenk.
Zwölftes Kapitel.
1. Dies wären also die sowohl dem Weibe, als dem Mannegemeinsam zukommenden Theile. Wie sich nun aber die Lage derTheile in Bezug auf ein Oben und Unten, ein Vorn und Hin-ten, ein Rechts und Links verhält, das könnte freilich nach außenhin den Sinnen offen genug vorzulicgcn scheinen, gleichwohl müs-sen sie aber aus demselben Grunde, aus welchem wir sie imVorhergehenden erwähnten, besprochen werden, damit das Fol-gende der Ordnung gemäß abgehandelt werde und damit es nachihrer Aufzählung weniger verborgen bleibe, welche Theile sich beiden übrigen Thicren und beim Menschen nicht in derselben Weiseverhalten. 2. Am deutlichsten zeigt der Mensch vor den übrigenThieren ein Oben und Unten rücksichtlich der Weltrichtungcn ge-sondert; seine obern und untern Theile sind nämlich dem Obenund Unten des Weltganzen entsprechend ') angcordnet. In gleicherWeise verhalten sich die vordern und hintern, die rechten undlinken Theile naturgemäß. Bei den übrigen Thieren verhaltensich einige nicht so, andere verhalten sich zwar so, aber mehr ver-worren. So befindet sich der Kopf bei allen am Körper, aberder Mensch allein hält diesen Theil vollendet zum entsprechendenTheile des Alls. 3. Auf den Kopf aber folgt der Hals, dannBrust und Rücken und zwar jene nach vorn, dieser nach hinten;auf diese der Bauch, die Lenden, die Scham und das Gesäß,dann der Oberschenkel, der Unterschenkel, endlich die Füße. DieBeine beugen sich aber nach vorn zu, wohin auch das Vorschrei-ten sowie der bewegliche Theil und die Biegung der Füße ge-richtet ist. Die Ferse dagegen sieht nach hinten, jeder der beidenKnöchel aber nach dem Ohre hin. Auf beiden Seiten, der rechtensowohl als der linken, liegen die Arme und biegen sich nach cin-
') Vergl. Theile der Thiere S. 52.