in verschiedener Weise ; manche sind nur mit Beinen versehenund von den mit Beinen versehenen bewegen sich einige schreitend,andere kriechend, andere schleppend ^); bloß fliegen aber, wie derFisch blos schwimmen, das kann kein einziges. Denn auch dieHautflügler schreiten und auch die Fledermaus hat gerade,wie die Robbe ^), verkümmerte Beine. Auch einige Vogel habenverkümmerte Beine und heißen deßhatb Apodcn ^). Dies Vögel-chen ist indeß mit trefflichen Flügeln versehen. In der Regelsind aber auch die ihm ähnlichen trefflich beflügelt, dagegen schlechtzu Fuße, z. B. die Schwalbe") und Drepanis"); alle diese
24) ek. Inst. an. I, o, 4.
25) (vergl. äs ins. 9), wurmartig, im Gegensatz zu der kriechen-den (schlängelnden) Bewegung der Schlangen.
20) cjLAUOTrrL^tt bezeichnet nicht etwa eine bestimmte Thierfamilie oder-Ordnung,sondern Thiere mit fellartigen Flügeln, denn auch einige oy)LL§ (k. an. I, 5, 4) wer-den als c^L(».uo7rr'L(»tt bezeichnet.
27) (ek. äs pari. IV, 13 zu Ende; Iiist. an. I, 1, 12; I, 5, 4;
III, 1, 15), im Allgemeinen Fledermaus, ohne Hindeutung auf eine bestimmte Art.
2b) PLO-5)?, vergl. Theile der Thiere S. 5 7, Anm. 3.
29) «Troges') sonst auch genannt (ek. d. an. I. 10. 1; IX, 21. 1).
Wir erfahren von ihnen als zur Bestimmung wichtig, daß sie schwalbcnartigs Vögel mitwenig entwickelten Beinen und befiederten Läufen sind, daß sie das ganze Jahr übersichtbar sind, also als Standvögel sich von den wandernden Schwclben unterscheiden.Wegen dieses letztern Zusatzes kann es nicht wohl Riruväo vrdies. sein, wie dies G log er(Visgulsitiouum äs Lvlbus ad Lrlstotsls eommomoratls spsoimsn I (nuieum); Vratis-iLvms 1830, p. 21 sg.) wollte. Die kurzen, zum Gehen untauglichen Beine deS(^xsslus rrxus führen zunächst auf diesen. Diese ist zugleich die einzige in Griechenlandals Standvogel lebende Schwalbe mit wenig entwickelten Beinen, denn Ilirunäs rupss-trls ist nicht durch schwach entwickelte Beine auffallend und alle übrigen, auch (^xsoluswslda, sind für Griechenland Zugvögel. Weiteres siehe in den Anm. zu 1i. au. IX, 21,1.
4°) ek. k. Lv. II, 11, 8; II. 12. 16; III, 9, 11; V.11, 1; VI.1,3;
VI. 5. 1 ; VIII, 5, 2; VIII, 13, I ; IX, 8. 1 ; IX, 27, 16; äe p-rrt. IV, 6) bezeichnetbei Aristoteles, wie bei den übrigen griechischen Schriftstellern, die Schwalben überhaupt,zumal die wandernden, ohne Beziehung auf eine bestimmte Art, besonders Illrunäourdlca und rnstiea.
4*) (ek. Vilnius Irist. nat. XI, 107) wird gewöhnlich nach Conrad
Geßner für Ilirnnäo rlparia, die Uferschwalbe, gehalten. Gloger (1. o. p. 25) be-streitet die Richtigkeit dieser Bestimmung, weil Aristoteles (Vl, 1, 3) beim be-
merke, nur dieser Vogel baue sein Nest in Erdlöchern, was ja die in Griechenlandhäufige llirnnäo riparis, ebenfalls thue. Dies ist indeß offenbar kein entscheidender