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Die Ursache hievon ist nicht die, daß er wcniggebärend ist, denn ergebiert zuweilen mehr als zwei^), sondern die, daß er nicht vielMilch hat; er verwendet nämlich die aufgenonuncne Nahrung zumKörper, nimmt aber, da er ein Fleischfresser ist, nur wenig zu sich.Der Eiephant hat jedoch nur zwei und zwar in den Achseln derVorderschenkel. Die Ursache davon, daß er zwei hat, ist die, daßer nur ein Junges gebiert, davon, daß sie nicht zwischen den Hinter-schenkeln sich befinden, die, weil er vielzehig ist (kein vielzehiges Thierhat sie nämlich zwischen den Hinterschenkeln); sie liegen aber vornnach den Achseln hin, weil diese bei denjenigen, welche mehrere Brüstehaben, die vordersten sind, und weil sie die meiste Milch heraus-ziehen '"). Ein Beweis dafür ist das, was bei den Schweinen vor-geht; den zuerst gebornen Ferkeln reichen sie nämlich die vorderstenZitzen; wo nun das Erstgeborne bloß das einzige bleibt, da müssendie vordersten Zitzen vorhanden sein; die vordersten sind aber die unterden Achseln. Der Elephant hat somit aus dieser Ursache zwei undzwar an der genannten Stelle; diejenigen, welche mehrere JungeWersen, hingegen am Bauche. Die Ursache davon ist die, daß die-jenigen, welche mehrere Junge nähren müssen, mehrere Zitzen bedürfen.Da es nun, weil nur zwei Seiten, eine rechte und linke, vorhandensind, unmöglich ist, mehr als bloß zwei der Breite nach geordnet zuhaben, so müssen sie dieselben der Länge nach geordnet haben; derzwischen den Vorder- und Hinterschenkeln befindliche Raüm zeigt aberallein eine Längsrichtung. Diejenigen aber, welche keine mehrspal-tigen Füße haben, sondern wenige Junge werfen oder gehörnt sind,tragen die Zitzen auch zwischen den Hinterschenkeln, z. B. das Pserd,der Esel, das Kameel (sie werfen nämlich ein Junges und jene sindeinhnfig, dieses zweihufig), zudem der Hirsch, die Kuh, die Ziegeund alle andern der Art. Die Ursache davon ist die, daß bei diesender Zuwachs des Körpers nach oben hin stattfindet, so daß die Naturda die Zitzen bildete, wo der Zufluß und der Ueberschuß der Aus-scheidung und des Blutes entsteht; dieser Ort befindet sich aberunten und in der Umgebung der Auswurfsöffnung; von dorther näm-
0) Die Ldwin wirst meist 4 — L Junge. Vgl. Met. »n. VI, 28. >.Ist summt der singende» Begründung eine Fiction.