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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Thieren, nicht bei denen, welche wir verließen, wieder beginnen, da-mit nach denen, welche nnr eine kurze Besprechung fordern, die Unter-suchung bei den vollendeten und dlutführcndcn Thieren langer verweilenkönne.

Sechstes Kapitel.

Die Insekten also haben unter den Thieren der Zahl nach zwarnicht so viele Theilc, zeigen indcß gleichwohl unter einander Ver-schiedenheiten. Mehrbcinig ') sind sic nämlich alle, weil wegen derSchwerfälligkeit und Kälte ihres Wesens mehrere Beine ihnen die Be-wegung nützlicher machen, und die meisten Beine haben diejenigen,welche am kältesten sind, wegen ihrer Länge, wie das Geschlecht derTauscndfüße. Ferner aber sind deßhalb, weil sie mehrere Prinzipchaben, die Einschnitte vorhanden und darum sind sie vielbeinig.Diejenigen aber, welche weniger Beine haben, diese sind wegen desMangels der Beine geflügelt. Von den Geflügelten selbst sind aberdiejenigen, welche ein unstätes Leben führen und der Nahrung wegenumhcrschwärmen müssen, vicrflüglig und zeigen eine lustige Austrei-bung des Körpers, z. B. die Bienen und die diesen verwandten Thierc;sie haben nämlich an jeder Korperseite zwei Flügel; die kleinenunter ihnen hingegen sind zweiflüglig, wie das Geschlecht der Fliegen.Die gedrungenen und der Lebensweise nach trägen sind zwar geradewie die Bienen mchrflüglig, haben aber Flügeldecken, z. B. die Melo-lonthen und ähnlichen Insekten, damit diese , die Brauchbarkeit derFlügel beschützen. Da sic nämlich schwerfällig sind, so sind sie eherdem Verderben prcisgegcbcn, als leicht bewegliche ^). Darum haben

Mehrbcinig, d. h. mit mehr als vier Beinen. Jetzt rechne» wir znde» Insekte» nnr die sechsbeinigen Articulaten-

2) Vgl. Anm. I. zn III, 5.

3) Ist nicht richtig; viele WeSpcnarten, z. B. Gallwespen, sind viel kleinerals manche Fliegen, z. B. T'abanus.

b> Die Käfer nämlich, von denen indeß manche eben nicht träge genanntwerde» können, z. B. die Cicindelen, Carabcn ic.

5) Weil sic nämlich nicht so leicht entrinne» können.nach Mst. V, 17. !> Käfer, deren Larven im Kuh- und Eselmist leben