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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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Schlund zum Magen sich hiuzieht; es liegt aber mehr nach der Vorder-seite hin und wird von einigen als Mütis") bezeichnet; einen andernderartigen Theil haben auch die Krustenthiere und auch dieser wirdMütis genannt. Dieses Organ ist indcß zugleich flüssig und fest, undcs zieht sich, wie schon bemerkt, durch dasselbe, durch die Mitte hin-durch der Schlund; wenn er nämlich zwischen ihm und der hinternSeite läge, so wurde er wegen der Härte des Rückens die Ausdehnungbei der Aufnahme der Nahrung nicht in gleicher Weise erreichen können.Bei der Mütis liegt außerhalb der Darm, neben dem Darme derDinteubeutel, damit er vom Eingänge möglichst entfernt und dasWidrige vom Edlern und vom Urquell weit abliege. Daß indcß dieserTheil das Analogon des Herzens ist, beweiset der Ort (dieser ist jaderselbe) und der Wohlgeschmack der Flüssigkeit, als ob sie gekochtund blutartig wäre. Bei den Schalthiereu verhält sich zwar derUrquell der Empfindung in derselben Weise, doch ist es minder deut-lich. Ueberdieß muß mau dieses Prinzip bei den Thicreu, welcheangeheftet sind, stets zwischen dem die Nahrung ausnehmenden unddem Theile suchen, durch welchen cs die Ausscheidung sowohl desSamens als der Ercremente ausstößt, bei den frei beweglichen aber

'">1 Dic /nr/vtA lvgl. Am». Ul. ZN diesem Kap.) ist kein Analogon desHerzens. Das Herz der kephalvpoden, ein muskulöses, i,n Enngewcidksack inder Mittellinie des Rumpfes liegendes, meist qnerlänglicheS Aortenherz, dasbei Oclopun sogar mit einer nnvollständigen Scheidewand versehen ist, den, inder Regel noch zwei Vcncnhcrzen, die das im Körper befindliche Vcnenblnt indie Kiemen treiben, zngescllt ist, hat Arist. übersehen; ebenso das der Krnsten-thicre, welche «Dekapoden' ein mnSknlöseS, rnndlich sechseckiges, dicht nnter derDecke des VorderrnckenS liegendes, mit Gesäßen verbnndeneS, oder in den Nie-dern Ordnungen ein den, der Insekten gleiches, röhrenförmiges Rückengefäßohne weitere Gefäße besitzen. Die Leber (^tv'rt§) liegt vor der Speiseröhrennd inacht sich dnrch ihre mehr oder minder gelbe bis braune Farbe kenntlich;bei l.oNgo wird sie in der Mitte von der Speiseröhre durchbohrt; bei Sepiabildet sie zwei zur Seite der Speiseröhre liegende Lappen, die bei Seplola,^r»o»ata nnd Octopna mehr oder minder mit einander verschmelzen. Bei denKrnstcnthieren findet sie sich ebenfalls vor, ist hier aber verschieden gebaut undgelagert. Bei den Dekapoden besteht sic in der Regel ans zwei, ans blinddarm-artigen Schläuchen gebildeten Büscheln. deren eins jederseits am Pförtner desMagens liegt; diese, bei den Makrnren gesonderten Büschel verwachsen jedochbei andern <z. B. den Brachpnren) mehr oder minder ZN einem Ganzen.