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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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bei diesen finden sich bei der Section krankhafte Veränderungen amHerzen.

Fünftes Kapitel.

Auch vom Herzen, wie dasselbe beschaffen und zu welchem Zwecke,sowie aus welcher Ursache cs diejenigen haben, welche es besitzen, vonalledem wäre nunmehr die Rede gewesen. Es wäre nun wohl folgerichtigvon den Gefäßen zu sprechen, sowohl von der Hohlader, als von derAorta; diese erhalten ja zuerst das Blut aus dem Herzen, die übrigensind nur Verästlungen dieser. Daß sie nun des Blutes wegen da sind,wurde bereits erörtert; jegliches Flüssige bedarf nämlich eines Gefäßes,und das Adergeschlecht ist ein Gefäß, in ihm aber befindet sich Blut;warum aber zwei und zwar von einem einzigen Anfangspunkteaus sich durch den gesammten Körper verästeln, das wollen wir nunmehrerörtern. Daß sie in einen Anfangspunkt zusammenkommen und voneinem Herkommen, davon ist die Ursache die, daß bei allen die em-pfindende Seele actuell eine Einheit ist, so daß auch der Thcil, dersie ursprünglich enthält, bei den blutführcnden Thieren potentiell undactuell, bei einigen blutlosen wenigstens actuell ein einziger ist.Darum muß auch der Urquell der Wärme an demselben Orte sich be-finden; er ist aber auch die Ursache des Flüssigseins und der Wärmxdes Blutes. Da nun der Urquell der Empfindung und der der Wärmesich in einem und demselben Theile befinden, so stammt auch das Blutwegen der Einheit des Blutes aus einem Urquell und ebenso die Ge-fäße aus einem einzigen. Zwei sind aber da, weil die Körper derblutführenden Landthiere zweitheilig sind, bei allen diesen ist nämlichein Vorn und Hinten, ein Rechts und Links, ein Oben und Untengesondert. Um wie viel aber das Vorn edler und erhabener als dasHinten ist, um so viel ist es auch die Hohlader mehr als die Aorta.Denn jene liegt nach vorn, diese aber nach hinten und jene be-

*) Hindeutung nuf dirienigen blutlosen Thicre, welche in Stücke zerschnitten»och fortleben. Bei ihnen sind noch Arist. Meinung lvgl. unten IV. und U-Huvent. et senvct. H; de anim. I, 5; II, 2; rle renp. XIV) inehre,

aber ist nur ein Anfang oder Prinzip vorhanden.