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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
Entstehung
Seite
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durch eine Haut zu leistende Verrichtung; allein statt dieses Schutzeshaben sie insgcsammt harte Augen und sehen gewissermaßen durch dasangewachsene Lid hindurch. Da sie aber wegen dieser Härte nur un-deutlich zu scheu vermögen, so machte die Natur die Augen der Jn-sccten und mehr noch die der Krustenthiere beweglich, wie dieOhrmuscheln bei einigen Vierfüßlern, damit sie, nach dem Lichte sichwendend und die Helligkeit ausnehmend, schärfer sähen. Die Fischeaber haben feuchte Augen; denn da sie sich weithin bewegen, so istihnen der Gebrauch des Gesichts aus der Ferne nöthig. Für die Land-tiere ist die Lust durchsichtig, da aber jenen das Wasser am scharfenSehen hinderlich ist, doch nicht so vieles das Gesicht Beschädigendehat, als die Luft, so haben sic darum keine Lider; wegen der Dichtig-keit des Wassers sind jedoch ihre Angen feucht.

Vierzehntes Kapitel.

Wimpern haben alle diejenigen an den Lidern, welche Haarehaben, die Vögel und Gepanzerten aber nicht; denn sie haben keineHaare. Bezüglich des Libyschen Straußes werden wir später') denGrund nennen; dieses Thier hat nämlich Wimpern. Von den Behaartenhaben nur die Menschen dieselben an beiden. Die vicrsüßigen Thierehaben ja nicht an der Unterseite, sondern an der Oberseite mehr Haare,die Menschen aber umgekehrt an der vordem mehr als an der hintern^).

b) Viele Amphibien haben gar keine Augenlider; manche aber besitzen nichtblos zwei Lider, sondern auch eine Nickhant (z. B. Krokodile, die meisten Ei,dechsen und Schildkröte!» und diese kann bei den Krokodilen sogar über denaanzcn freie» Angapsclihcil gezogen werden. Bewegliche Jnsectenauge» gibt nicht, wären auch bei der meist enormen Zahl Fascetten der zusammengesetz-ten Augen, deren jede einem vollständig ansgebildeten Auge angehbrt, überflüssig.Bei den Krebsen sind die beweglichen ans Stielen stehenden Angen bekannt genug.

*) Vgl. Ende des 4. Buchs Kap. >4.

2) Was Aristot. hier sagen will, ist deutlich aus der Iilst. an. II, 2. I.(L^oiicrt öe r« i'kv^criroAa öcr« s>rv ö avA(>L>7ro§ sts^cakn r<ö 7i(>ocrätxp, x«vM ev vTirlotA, 7°« ö' owlcrätt«Lv roi§ Il^avko'tn). Vgl. auch Nroblemat. X, 5Z. Beim Thier ist also