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auch unter den Vierfüßlern mit den Eierlegenden und Gepanzerten^);denn derselbe Grund wird auch auf sie passen. Es hat jedoch auchvon den Lebendiggebärenden die Robbe keine Ohrmuscheln, sondernnur Ohröffnungen, da sie ja ein verkümmerter Vierfüßler ist.
Dreizehntes Kapitel.
Auch haben die Menschen, die Vögel und die Lebendiggebärendenund Eierlegendcn unter den Vierfüßlern ein Schutzmittel für das Ge-sicht und zwar die Lebendiggebärenden zwei Augenlider, mit denen sieauch blinzeln; von den Vögeln schließen manche, zumal die schwer-fälligen'), so wie die Eicrlegenden unter den Vierfüßlern, die Augenmit dem untern Lide; es blinzeln aber die Vögel aus den Augen-winkeln mittelst eines Häutchens ^). Daß sie nun ein Schutzmittelhaben, davon ist der Grund das Feuchtsein der Augen, damit sie aufdiese Weise von Natur scharf sähen. Wären sic nämlich trockenhäutig,so würden sic freilich durch von außen hineinfallende Dinge minderbeschädigt werden, aber nicht so scharfsichtig sein. Darum ist dieHaut über der Pupille zwar zart, zu ihrem Schutze aber sind die Liderda, und darum blinzeln alle, zumal aber der Mensch; alle, damit siedas Hineinfallcndc mit den Lidern abwehren (und dieses nicht ausVorbedacht, sondern aus Jnstinet), der Mensch aber am meisten, weiler die zarteste Haut hat. Das Augenlid ist aber rings von Haut um-geben, darum heilt das Augenlid ebensowenig wie die Vorhaut zu-sammen, weil sie nämlich Häute ohne Fleisch sind ^). Diejenigen
2) d. s. die vierbeinigen Amphibien.
5) Vgl. Iii.-N. NN. I, g. 2. — Die Robbe, welche sich im Mittelmcer,dem adrint. und griech. Meere häufig findet, ist Neptonzx monneliu» VVagn.
>1 Die schwerfälligen Vbgel sind die hühnernrtigeu und alle schlecht fliegen-den überhaupt, wie unten IV, lv. und >2. erhellt.
Die sogen. Nickhaut lmembrana niotltnns), ein weißliches Häutchen, dasvom innern Augenwinkel ans wie ein Vorhang mehr minder über den freien Theildes Augapfels gezogen werden kann. Sie findet sich auch bei den meisten Säuge-thiercn, sogar beim Menschen nud Affen (durch die plica üemllunaria) angedeutet.
6) Daß das Augenlid eine Haut ohne Fleisch sei, ist falsch, wenigstens inunserem Sinne; es liegt darin der musculns levator palpebrae superiorl» und