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7 (1893) Vier Bücher über die Teile der Tiere, Naturgeschichte der Tiere
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befindlichen Adern, und wieder von den Ohren führt geradeso einGang nach hinten. Es ist aber weder irgend ein blutloser Theil,noch das Blut selbst empfindlich, sondern nur irgend ein aus diesengebildeter Theil; daher ist weder etwas Blutloses in den blutführcn-den Thieren empfindlich, noch das Blut selber; denn keinS ist einTheil der Thicre ''). Das Hirn liegt aber bei allen Thieren, die esbesitzen, im Vorderkops, weil das, womit man empfindet, vorn liegt,die Empfindung aber vom Herzen ausgeht und dieses vorn seine Lagehat, und weil das Empfindende durch die bluthaltigcn Theile ent-steht, die hinten befindliche Höhlung aber frei von Gefäßen ist. DieSinnesorgane sind aber in folgender Weise von der Natur vortreff-lich ungeordnet, nämlich das des Gehörs in der Mitte des Umfangs(denn man hört nicht nur in gerader Richtung, sondern von allenSeiten her), das Gesicht aber nach vorn (denn man sicht in geraderRichtung, man bewegt sich aber nach vorn und muß dahin sehen,wohin die Bewegung geht). Der Geruchsinn liegt aber zweckmäßigzwischen den Augen. Denn jedes Sinnesorgan ist doppelt, weil auchder Körper doppelt ist, ein rechter sowohl als ein linker. Beim Ge-fühl ist dieß freilich undeutlich; der Grund davon ist der, weil dasursprüngliche und eigentliche Gesühlsorgan nicht das Fleisch und der ent-sprechende Theil ist, sondern ein innerer"). Bei der Zunge ist cs zwar

gefäßloS ist, vom Hie» her eine Ader (ohne Zweifel die carotl» intern»)in das Ohr.

") Eine, wie es scheint, verdorbene Stelle, bei der in einem Satze fastdas Nämliche zweimal auSgesagt wird. Der letzte Znfatz: ör)öxv rwn

ftö(>t0V (denn keinS ist ein Theil der Thicre) scheint damit in Wider-spruch zu stehen, daß Arist- sowohl das Blnt, als die Horngebilde (Nägel u. s. w.)zn den Theilcn (äst0tOslk(>ff) rechnet; allein man muß die Sache richtig ver-stehen; er will nämlich sagen, diese Theile sind als nicht empfindend eigentlichkeine Theile der Thicre, weil ja zu einem Thicre und zn einem Theile, soferner thicrischcr Natur sein soll, nothwendig die Empfindung gehört (vgl. a- jn-vont. l. und Hl.; cle »Iilm» lll, 12. und 13. »g. cle p»rt. II, 5. undunsere Anmerk. 5. dazu). UebrigenS spricht Aristoteles diese Meinung in etwasanderer Weite deutlich aus Dlet»pl>. VII, l>-

12, Hiemit ist das Herz gemeint, das au hundert Stellen als der Nrguelldes Gefühls bezeichnet wird, und keine Ahnung von etwas Anderem, etwavon Nerven, wie FrantziuS träumt.