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fest machen, so daß Krankheiten, Jrrscin und Tod erfolgten. Denndie Wärme im Herzen und die Quelle derselben ist überaus mitlcidendund bewirkt schleunig die Empfindung, wenn das Blut um das Hirnsich irgend verändert oder leidet. — So wäre denn nunmehr ziemlichvon allen den Thicrcn angcbornen Flüssigkeiten die Rede gewesen; zu denspäter erzeugten gehören die Ausscheidungen der Nahrung, sowohl derAbsatz in der Blase als im Darm, und zudem Same und Milch beidenen, welche ein oder andres davon zu besitzen bestimmt sind. DieAusscheidungen der Nahrung finden aber bei der Betrachtung undUntersuchung über die Nahrung ihre Behandlung, sowohl die Frage,bei welchen Thieren sic sich finden, als auch ans welchen Ursachen;die Betrachtung des Samens und der Milch aber in den Büchern überdie Entwicklungsgeschichte'8); denn das Eine ist der Anfang der Ent-wicklung, das Andre der Entwicklung wegen da.
Achtes Kapitel.
Jetzt muß von den übrigen gleichartigen Theilcn die Rede sein undzwar zunächst vom Fleische') bei denen, welche Fleisch haben, bei denübrigen von dem Analogen. Denn dieses ist bei den Thicrcn Prinzipund Leib an sich. Offenbar aber auch dem Begriffe nach; wir be-stimmen 2) ja das Thier als ein mit Empfindung und zwar zunächst
E) Vgl. weiter unten II. Ende Kap. S. — No xenerat. an. I, 17. sg.;Ii!8t. an. III, 16.
1) Der Begriff Fleisch ist bei Aristot. ein anderer, als bei uns; bist. a».III, 12 . definirt er den Begriff Fleisch also: ES liegt zwischen Haut und Knochenund läßt sich in allen Richtungen, nicht bloS wie Sehnen und Adern der Längenach theilen. Letzteres war ihm die Hauptsache, daher nennt er auch z. B. dieBrüste ffeischig lweiter unten IV, Iv.) und sein Schüler Thcophrast übertrugdiese» Begriff auch ans Pflanzcutheile und gibt linst. plant. I, 2. 6.) ganz die-selbe Definition. Bon den Muskeln und ihrer Bedeutung hatte Aristot. keinenklaren Begriff.
2) D. h. das Empfinden ist der Hauptcharacter des ThicrS (pgl. eens, etund 13.; Ile pari, weiter oben II, 5.).