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2 (1844) Ober-Aegypten
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Beileid zu bezeigen, denn er konnte noch Pardonerhalten; da wir aber bald merkten, daß keine Gnademehr für ihn war, und er endlich ganz verschwand,so haben wir einen noch größeren Lärm, mit Freu-denbezeigungen vermischt, vernehmen lassen, um unssogleich dem neuen Mond aufs Beste zu empfehlen,der denn auch, nachdem kaum zwei Stunden nachder Erccution des letzten vergangen waren, glän-zender als je wieder zum Vorschein gekommen ist."Man sieht, die hiesigen Leute vom Stande verstehenso gut als wir, was einem gewandten Hösiinge ge-ziemt. I^e lioi 68t mm't, vivo le liui!

Der größte Thcil unsers heutigen Weges führteden Nil entlang durch angebautcs Land, so daß wirdie Wüste meiftentheils nur zur Seite hatten. Sehransehnliche, stundenlange Dörfer, gut aus Erdzicgelngebaut, von Palmen dicht überdeckt, und mit frucht-baren Feldern umgeben, die in zwei bis drei Mo-naten schon die zweite Erndte gewähren werden,sind Bürgen des vcrhältnißmäßigen Wohlstandes undder größeren Sicherheit des Eigenthums, welche seitMehemed Ali's Negierung hier herrschen. Noch im-mer begegneten wir Karavanen von Kameelen und