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2 (1844) Ober-Aegypten
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Leute blieben bei ihrer Meinung, und lebten, als dieFinsterniß endlich vorüberging, der freudigen Ucber-zeugung, nicht wenig durch ihre resoluten Demon-strationen dazu beigetragen zu haben, den Mond fürdiesmal aus seiner dringenden Verlegenheit zu er-retten. Später hörte ich jedoch in Dongola, woman gegen dieselbe Kalamität auch gleiche Maßre-geln ergriffen hatte, von einem dortigen Faki einenoch raffinirtere Erklärung derselben. „Nur das un-wissende Volk," sagte er, „glaubt, es sey ein Drache,der den Mond verschlingen wolle. Wir wissen diesbesser. Der Mond ist ein lebendiges Wesen, so gutals wir, aber ein sehr hoher Potentat im himmli-schen Reiche, welches von Gott ganz eben so wiedie Erde vom Sultan regiert wird. Wenn alsoeiner der Statthalter dort seine Schuldigkeit nichtthut, so läßt ihm der Herr des Himmels, wie hierder Sultan, den Kopf abschlagen, oder schickt ihmdie seidne Schnur zu. Offenbar ist cs nun, daß derMond eine solche Strafe verwirkt hatte, und wirhaben daher auch, als sein Antlitz sich zu verdunkelnanfing, weidlich geschossen und Klagetöne vernehmenlassen, um ihm unsere Hülfsbereitwilligkeit wie unser