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2 (1844) Ober-Aegypten
Entstehung
Seite
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henden Sklaverei nicht zu einseitig von uns bcur-theilt werden darf.

Gegen Abend machte ich einen Spaziergangnach dem nahen Dorfe, dessen Wohnungen nur ausdicken Strohmatten bestanden, die an eingerammcltePfähle angebunden sind, während andere horizontaldarüber gespannt das Dach bilden. Einige Zwi-schenwände aus demselben Material formiren im In-nern zwei oder drei separate Piecen. WohlbestandneFelder, jedoch nur von geringem Umfange, umgebendiese Strohzeltc. In dem ersten derselben fand icheinen kranken Soldaten aus Dongola, den ein hüb-sches schwarzes Mädchen wartete, und der sich mirals den dermaligen Gouverneur des aus sechs Fa-milien bestehenden Dorfes ankündigte. Ich verließden Leidenden, um mir die zweite etwas größereWohnung zu besehen, in der eine sehr alte Frauauf der Erde lag, ohne irgend eine Notiz von mirzu nehmen. Neben ihr war ein junges Mädchenemsig beschäftigt, auf einem glatten Steine Durrazu zerstoßen, und in der Ecke stand eine wohlgebil-detc junge Frau, deren Haut dem schönsten Atlasglich, welche ihre Toilette zu machen schien; denn