aus dem die Einwohner ein sehr heftig wirkendesGift bereiten. Noch immer starrten Pscudo-Basalt-felsen aus dem Fluß, und zogen sich auch längs des-selben hin, doch ist ein Theil des Ufers wohl bebaut,und einige Hütten sind darauf verstreut. Unweitdavon liegen die Neste einer alten Stadt, die manfür Tasitia hält. Sie sind sämmtlich aus in derSonne getrockneten Erdzicgcln gebaut, und zwischenihnen steht auf einem Lsolirtcn Felsen ein kleiner,aber zierlicher Tempel mit den Ringen der Pharao-nen Ortoasen III und Thotmosis IV. Gegenüberan dem rechten Ufer des Nils erblickt man die Trüm-mer eines andern größeren, aber weit mehr zerstör-ten Tempels, die wir aus Mangel eines Kahnszum Uebersetzeu diesmal nicht besuchen konnten, undfür später aufhoben.
Die Skulpturen und Hieroglyphen des kleinenTempels, der nur ein einziges, corridorähnlichesZimmer enthält, (denn Saal kann man es nichtnennen,) sind zum Theil sehr graziös, auch einigeFarben, namentlich das Blau der Decke mit ihrengelben Sternen, noch leidlich erhalten, doch hat manin späterer Zeit mitten auf die alten Figuren der