334
Ankunft im Schlafgnarticr dieses wieder in guterOrdnung zu finden,) ohne Zelt, noch Hügel zumSchutze, ein Bivouak von mehreren Stunden mittenin der Wüste zu machen '). Ohngcachtet der großenTageshitzc find häufig die Nächte, besonders bei demstarken Winde, der setzt aus Norden bläst, schneidendkalt, und wir bedurften, selbst während des erwär-menden Reitens, noch Uebcrrock und Mantel. Wäh-rend des Bivouak'S ward diese Temperatur abernoch viel unleidlicher, und nach einem unruhigenSchlaf standen wir Alle so gelähmt vom Froste auf,daß wir Mühe hatten, in den gehörigen Tempo'sunsere Dromedare wieder zu besteigen. Ich sah michin Folge dieser Verkältung genöthigt, einen Rasttagin Samneh zu machen, und erst am nächsten Mor-gen war ich so weit hergestellt, mir Land und Leutebesehen zu können. Wir hatten wieder einen sehrunangenehmen Lagerplatz am Nil unter Dhumpal-men, Mimosen, Sadclbäumen, und einem schönenbreitblätterigcn Strauch mit runden grünen Früchten,
') Erst nach dieser unangenehmen Erfahrung nahm ichspäter immer ein kleines Zelt für den Nothfall auf den Dro-medaren mit mir, wie ich es früher schon ancmpfohlen.