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der Folge aufbiclt, konnten wir erst Nachts um11 Uhr am 14. April unfern Wüstenmarsch beginnen,der für diesmal nur sechs Stunden betrug, welcheunsre Dromedare in dreien zurücklcgten.
Die Nacht war herrlich, klar und kühl, und dieWüste selbst viel abwechselnder, als wir sie unsvorzustellen gewohnt sind — denn gewöhnlich ver-binden wir damit das Bild eines unabsehbaren ebnenSandmecrcs, was sie anderwärts oft auch ist, aberhier sind viele Hügel und Thäler darin verstreut,mit grotesken Felsen, die einzeln daraus hervortre-ten; nur selten ist der Sand tief und mahlend,meistentheils hart genug, daß sich die vielen einzel-nen, regelmäßig neben einander hinlaufenden Fuß-steige der Caravancn so deutlich daraus abzeichncn,als reite man auf einem gefurchten Felde. Die reinabgenagten und schlohweiß von der Sonne gebleich-ten Knochen von gestorbnen Thiercn, oder gelegent-lich auch von, durch Hyänen wieder ausgescharrten,hier umgekommenen Menschen, so wie die kleinenschwarzen Steinpyramiden, welche als Andeutungdes zu verfolgenden Weges, an Stellen, wo mansich irren könnte, ausgestellt sind, tragen in dieser