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2 (1844) Ober-Aegypten
Entstehung
Seite
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ungefähr dieselbe Empfindung giebt, als der soge-nannte kurze Hundetrab eines sehr hart trabendenPferdes. Es bleibt daher auch das Reiten in dieserGangart in einer ununterbrochenen Continuation vonsieben bis acht Stunden, und oft noch länger, stetssehr ermüdend, bei einem kurzen Spazierritt ist esaber nicht unangenehm; und die egale fortwährendeErschütterung der Gesundheit, wie dem Appetit sehrzuträglich. Der Sitz selbst aus dem hölzernen Sat-telgerippe, um dessen hohen Sattelknopf ma<dieBeine kreuzweiö Zusammenlegen, und so auf demRücken des Thieres ruhen lassen muß, ist für einenEuropäer ebenfalls nicht wenig beschwerlich, bis ersich daran gewöhnt hat. Es ist daher jedem, hierin seiner Barke Ankommenden sehr zu rathen, dieersten Tagereisen nur klein einzurichten, um sich nachund nach der langen Ruhe zu entwöhnen, die dasReisen auf dem Nil, hinsichtlich dieses Mangels anBewegung wenigstens, zu einem wahren Schlaraf-fenleben macht. Der Dromedar legt im mindestschnellen Paßgang die deutsche Meile in einer Stundezurück, im scharfen Trabe auch zwei bis drei Mei-len, und setzt einen solchen Gang zwölf Stunden