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2 (1844) Ober-Aegypten
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nennt, kein vom Kameel abweichendes, sondern ganzdasselbe Thier mit einem Höcker ist, und der Un-terschied zwischen einem Dromedar und einem Kameelnur dem gleicht, welcher zwischen einem elegantenReitpferde und einem schweren Karrcngaule statt-findct. Die Tchiere werden gewöhnt, sich beim Sat-teln niedcrzulegen, wo man dann bequem aufsteigt,während mit den langen Zaumzügeln noch eins derVorderbeine des Dromedars festgebunden bleibt, undder Führer ihn beim Kopfe hält, um ein schnellesAufspringen desselben zu verhindern, was den Reiter-leicht in den Sand werfen könnte. Diese seltsamenGeschöpfe, welche drei Gelenke in ihren Hinterbeinenhaben, brauchen auch drei Tcmpo's zum Aufftehcnwie zum Nicderlegen, die dem ungeübten Reiter sehrgewaltsam Vorkommen, und wobei er sich im richti-gen Bor- und NückwärtSbcugcn nicht irren darf,wenn er die Balance nicht verlieren will, wovonwir mehr als ein belustigendes Beispiel unter unsselbst mit ansahen. Der Gang des Dromedars istim Schritt höchst unangenehm, sakkadenartig vor- undrückwärts stoßend; man läßt ihn aber gewöhnlicheine Art sehr fördernden Paß gehen, der dem Reiter