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Tempel von Ipsambul vom Sande frei machten,ihre Bezahlung, welche sie in Naturalproduktcn er-warteten, in Gelbe annehmen zu machen. Seitdemsind sie jedoch sehr begierig darnach geworden, über-schätzen aber noch seinen Werth. Einige Dutzendreisende und kaufende Europäer mehr, und sie werdenbald unserer Aufklärung in dieser Hinsicht nichtsmehr nachgeben.
Der Sonnenuntergang spielte an diesem Abendunter Dörr's hohen Palmen mit unnachahmlichenFarben. Der ganze Himmel schien ein zerfloßnerRegenbogen, in dessen Mitte die junge Mondessichel,nicht gelb wie bei uns, „gleich einem Eicrdotter,«wie Schcfer singt, sondern brennend smaragdgrün,wie ein Goldkäfer, glänzte. Auch der Nil rollteheut nur bunte Wellen, und selbst der graue Wüsten-sand hatte sich in Rosa- und Silbersand verwandelt.
Auf die Nachricht, daß sich ein frischer Winderhebe, segelten wir mit Sonnenaufgang ab, undließen vor der Hand Dörr's uralten Tempel unge-sehen. Die Gegend war freundlich und der Tagheiter mit einem anmuthigcn Luftzug unter demZelte vor meiner Cajüte. Ich saß hier ruhig mit
Mehcmed Ali'S Reich, tl. 20