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2 (1844) Ober-Aegypten
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alten Bettler, der auf diese verbindliche Weise umein Almosen bat. Dörr's Bewohner schienen einzudringliches, aber gutmüthiges Völklein zu scpn,immer bettelnd, aber auch gefällig und höchst genüg-sam in ihren Wünschen. Wir kauften eine Anzahlder schönsten Fußdecken von höchst mühsamer Arbeit,die in Europa mit Gold ausgewogen werden würden.Ein Teppich aus Palmblättern in bunten Farbenund geschmackvollen Dcfscins, groß genug, um ihnvor ein Sopha legen zu können, kam uns auf uichtmehr als fünf Franken zu stehen, und erst, als wirmehrere Bestellungen machten, um sie bei unsererRückkehr mitzunehmcn, erfuhren wir, daß eine Personmit angestrengtester Arbeit einen solchen Teppichnicht vor zwei Monaten beendigen könne. Der Ge-winn ist also nur Z'/r Franken monatlich, wozu dasächt gefärbte Material noch umsonst hergegebcn wird.Von geringerer, aber immer noch, nach unsermMaaßstabe, vortrefflicher Waare kostete das Stücknicht mehr als einen Franken! Vor fünfzehn Jahrenwar Geld hier fast ganz unbekannt, wenigstens unterden gemeinen Klassen, und Ehampollion hatte vielMühe, den Leuten, welche ihm den Eingang zum