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2 (1844) Ober-Aegypten
Entstehung
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solcher Bestürzung entfloh, daß sie dadurch Susanneszu ihrer Verfolgung verleitete. Sie mochte sich aberbald umgedreht und ihm die Zähne gewiesen haben,denn wir sahen ihn nach kurzer Zeit mit eingezognemSchweife noch schneller zurückkehren, als er ausge-laufen war. Sehr verdrießlich, kein Gewehr beiuns gehabt zu haben, nahmen wir uns vor, unsdieser Nachläßigkeit künftig nicht wieder schuldig zumachen, haben aber leider keiner Hyäne mehr soschußgerecht begegnet. Am dritten Tage fiel derWind, und ich ließ mich daher beim Dorfe Kalabscheans Land setzen, um die dort befindlichen Tempelzu besehen. Der erste liegt dicht am Nil und istvon bedeutender Größe, doch zeigt der erste Blick,daß man kein Werk der Pharaonen vor sich habe.Er ist aus römischer Zeit. Dennoch sind in dieserEpoche des Verfalls ägyptischer Kunst die Hiero-glyphen von denen ein Theil, der nicht fertiggeworden, nur mit Röthel oder schwarz auf derMauer vorgezeichnet ist und noch mehr die Ana-glyphen mit vieler Sorgfalt aus vertieftem Raumeerhaben ausgeführt, auch ihre Farben meistens guterhalten. Die opfernden Könige sind durchgängig