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2 (1844) Ober-Aegypten
Entstehung
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licher Raum für einige Cultur und Palmengruppenübrig bleibt. Gewöhnlich erblickt man dann zwischendiesen ärmliche Dörfer mit schwarzen nackten Ge-stalten, die wenig Theilnahme an dem zeigen, wasum sie her vorgeht; oder man wird in der Oededurch die kolossalen Trümmer antiker Tempel über-rascht, die in ungestörter Einsamkeit ihre dunklenSäulen gegen den blauen Himmel abzeichnen, unddurch ihre Menge verkünden, welch reges Treibeneinst diese jetzt so verlassenen Ufer belebt haben muß.Da wir einen ziemlich günstigen Wind hatten, fuhrich diesmal bei den meisten dieser Monumente ohneAufenthalt vorüber, ihre nähere Besichtigung mirbei einer andern Gelegenheit vorbehaltend, wo michdie Zeit weniger drängen wird.

Am zweiten Abend unsrer Fahrt stieg ich zumerstenmale aus der Barke, um auf dem nahen Felseneine Fernsicht der Umgegend zu gewinnen. Sie warnicht sehr belohnend, nichts als ein wogendes ein-förmiges Steinmeer, Hügel an Hügel endlos gereiht,die der Fluß in weiten Bögen durchströmt. Als wirden höchsten Punkt erreicht hatten, jagten wir dorteine junge Hyäne aus ihrem Lager auf, die mit