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übersetzen, auf der wir im günstigsten Augenblick,nämlich eine Stunde vor Sonnenuntergang, landeten.Nur ein Maler, und ein genialer Maler, könntevon diesem verführerischen Orte eine, gleiche Em-pfindungen hervorrufende, Anschauung geben. Nach-dem wir Gemach auf Gemach durchirrt, den dop-pelten und dreifachen Portikus durchwandert, womehr als zwanzig verschicdne Säulcnordnungen miteinander abwechseln, fesselte uns am längsten derschon erwähnte bunte Saal, das Periftyl des Haupt-tempels, welcher vielleicht eine deutlichere Vorstellungals irgendwo von der ehemaligen Pracht ägyptischerTempel durch die in einem so offnen Raume, wieschon gesagt, fast wunderbare Erhaltung der leben-digsten Colorirung gibt: Keine der herrlichen Säulendieser Halle ist der andern gleich, jede schimmert inverschiednem Farbenglanzc, sede^entfaltct andre über-raschende Zierden der Form, alle aber vereinigensich dennoch als ein Ganzes in vollständigster Har-monie.
Die rieseumäßigen Figuren außerhalb auf denWänden der Pylonen, deren ganze Höhe sie fasterreichen, find zwar größtentheils durch den Fana-