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werken glichen. Auch war es Philä — gewiß einsder lieblichsten Wunder im fabelhaften Reiche derPharaonen, und wenn gleich nur mit den wenigstenseiner Bauwerke noch aus ihrer Zeit herstammend,doch einer der Glanzpunkte Aegyptens, und dasschönste Denkmal der kunstliebenden Ptolomäer.
Seine glückliche Erhaltung trägt dazu das ihrigebei, und die stolzen Reihen von mehr als hundertnoch aufrecht stehenden Säulen, der äußerlich fastunversehrt geblicbne große Tempel des Osiris, diezwei Paar ganz vollständig conscrvirten Pylonen,endlich der eigenthümliche, dem ägyptischen Stylganz fremde, transparente römische Tempel im Hinter-gründe, dem außer dem Dache kein Stein fehlt —bieten schon aus der Entfernung ein Gemälde seltnerPracht und Zierlichkeit. Wie viel mehr noch über-rascht die nähere Besichtigung — wie reich erscheinendiese Massen verschiedenartiger, und doch alle miteinander in Verbindung stehender Bauten, wobei aufSymmetrie so wenig Rücksicht genommen ist, daßkaum ein Hauptthor in grader Richtung auf dasandere stößt, ohne doch irgendwo das Auge dadurchzu beleidigen. Und diese unerschöpfliche Menge jedeMchemed Ali'S Reich. II. 17