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2 (1844) Ober-Aegypten
Entstehung
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überraschender Zusammenstellungen bewundern, dieder Farbensinn der Aegyptier hervorzurufen wußte.Besonders zeigt sich dies in dem acHtum, wo nachmeinem Gefühl das Edelste vereinigt ist, was ägyp-tische Kunst aufzustellcn fähig war. Die Grazie,die wahrhaft bezaubernde Schönheit vieler dieserSchildereien ist, meines Erachtens, nirgends überboten worden. Weder die Antike, noch die ZeitRaphaels haben auf ihrem Standpunkt Vollendete-res hervorgebracht. Ich fand hie? die Abbildungeines jungen. Königs der Porphyrpforte gegen-über, die aus der Galerie, welche den kleinen Saaldes Allerheiligsten umgiebt, in ein zerstörtes Neben-gemach führt deren unbeschreibliche Herrlichkeitmich im Innersten ergriff. Es war ein so hinrei-ßendes Ideal von tadelloser Schönheit, ein solcherInbegriff aller reizendsten und gewinnendsten mensch-lichen Eigenschaften, mit einer so schmeichelnden Mildeder Züge, einem so himmlischen Lächeln um denüppig geformten Mund, einer solchen Begeisterungim Auge, einem Adel der Formen, und einer sogöttlichen Erhabenheit der Stellung wie der ganzen

Erscheinung, daß ich mir, dies Bild verwirklicht,

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