Wie Achill den Körper des Hektor um Troja'sMauern schleift, so auch hier der König einen über-wundenen Fürsten, aber nicht nur ihn, sondern auchseinen Streitwagen mit den niedcrgestürzten Pferden,was alles zusammen an des Königs Wagen ange-sefselt ist.
„In allen diesen Bildern," sagt mein geistrei-cher Freund ungemein wahr, „ist eine ungeheurePhantasie offenbar, die Handlung reich und lebendig,die Bewegung keck und rasch, der Ausdruck spre-chend, lebendig, ergreifend, die Zeichnung fast ohnePerspektive, aber die Ausführung der Details un-begreiflich reich und schön. Die Pferde z. B. habeneine Wahrheit im Kopfe, welche an die berühmtenvenctianischen erinnert. Gebiß, Zaum und Geschirresind prachtvoll und zweckmäßig; die Wagen sind wieaus Elfenbein gedrechselt, mit erhabner Arbeit undSchmuck, fest, leicht und schön.
Ich erwähnte bereits, daß an vielen Stellenauch die Farben, mit denen der ganze Saal.über-deckt war, noch ihre ehemalige Frische bewahrt haben,und in Karnack, wie in den Gräbern der Könige,muß man die Menge verschiedner Combinationcn und