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2 (1844) Ober-Aegypten
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müssen, und als den Ausdruck bedeutungsvoller Ideennoch zu entziffern suchen. Einst aber Allen verständ-lich, welche allgemeine Bildung und Kenntniß, wel-chen allgemeinen Sinn für das Schöne muß einsolches System unter einem Volke verbreitet staben,das bei keinem seiner Gebäude Vorübergesten konnte,ohne darauf, so zu sagen, die Seiten eines aufge-schlagncn Buches der Weisheit, der Wissenschaft undder Geschichte vor sich zu sehen, anziehend gemachtdurch alles was Kunst, Geschmack und Pracht verei-nigt darzubieten vermochten.

Wir nun schreiben zwar auch, aber mit GänsefedernKrähenfüße auf Lumpen; auch wir haben eine Kunst,sie beschränkt sich indeß nur auf mehr oder wenigerglückliche Nachahmungen der Alten oder unsrer eig-nen Vergangenheit, und wird.bald nichts ächt Origi-nales mehr aufzuwcisen haben als den Daguerreotyp,Bronzebilder aus papier maclie, galvanische Ver-goldung und unnachahmliche Kassenscheine. Die Er-findung der Buchdruckcrkunst freilich stellt, uns hoher.Bücher haben wir wie Sand am Meer. Alle Hiero-glyphen der Aegyptier schwinden dagegen, quantitativjedenfalls, zu nichts. Ob unsere Bücher demun-