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2 (1844) Ober-Aegypten
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man weder in den Himmel, noch in die Hölle, nochin den Tempel des Nachruhms.

Wir ritten im Lauf des Tages bei einer großenFabrik vorbei, die ich für einen Pallast SeinerHoheit hielt, da sie, blendend weiß an einen Pal-menwald gelehnt, wirklich der ganzen Gegend einenglänzenden Charakter gab. Meines Vorsatzes ver-gessend, sagte ich zum Vicekönig, sein Land würdeauf den Reisenden einen weit malerischeren Eindruckmachen, wenn er beföhle, daß alle Dörfer, die jetztLn ihrer Kothfarbe so schmutzig aussähen, geweißtwürden.Mit der Zeit, mit der Zeit," erwiederteer fast ärgerlich,ich kann nicht Alles auf einmalthun, und ehe ich an das Weißen der Außenseiteder Dörfer denke, muß erst mehr Wohlhabenheit imInnern derselben herrschen, als jetzt der Fall ist undseyn kann. Ja," rief er,nur noch zehn Jahrewünsche ich zu leben, ich hoffe, das ist genug, meinWerk so weit zu fördern, daß meine Kinder mitRuhe daran fortarbeiten und dann glücklichere Unter-thanen beherrschen können!" Ich wiederholte ihm,daß er bei der ungeschwächten Kraft seines Geistesund Körpers auch noch auf mehr als diese Zeit mit