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Volk arm gewesen sepn müsse, was auch, da esnichts als Kupfergeld gehabt, sehr natürlich sey.«
Uns scheint eine solche Unwissenheit allerdingspossirlich, aber wenn man sich in die Person einesTürken versetzt, der nie die mindeste Erziehung er- «hielt, der erst im fünfunddreißigsten Jahre auseignem Antriebe lesen und schreiben lernte, unddennoch ein, so zu sagen, durch tägliche Thatenbezeichntes Leben mit dem seltensten Genie durch-führte, so erscheint der vernünftigen Beurtheilungein solcher Mangel nur wie ein leichtes Fleckchenin der Sonne. Doch habe ich absichtlich, um nichtfür einen blos parteiischen Lobredner zu gelten, auchdiese schwache Seite des großen Mannes nicht ver-schweigen wollen. Wer weiß übrigens, ob Gottfriedvon Bouillon, und mancher gefeierte Herrscher desMittelalters sich bei einem Eramen über dergleichenGegenstände nicht noch viel unwissender als MehemedAli gezeigt haben würde, und was ist am Endeunsre eigne Conversationslerikonsgelehrsamkeit beieinem Leben werth, das meistens so thatenlos wiedas einer Kohlpflanze verstreicht! Damit kommt
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Mchcmed Ales Reich. II.