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genug unfern Weg fort, um noch an (demselbenAbend eine erste Ansicht der Tempelruinen Napata's,wie seiner Pyramiden, erlangen zu können.
Dschebel-Barkal ist ohngefähr l'/r Stunden vonMeravi entfernt, und die Fahrt dahin weit pitto-resker, als sie uns seit geraumer Zeit geboten wordenwar. Außer dem Dschebel-Barkal selbst erheben sichnoch zwei andere spitze Berge von bedeutender Höheaus der Wüste, uud die häufigen Krümmungen desFlusses mit mehreren Dörfern an seinen Ufern, um-schlossen von hellgrünen Hainen und den üppigstenDurrafeldern, deren hohe blättcrreiche Stengel an-muthig im Winde wogten, gewährten uns auch inunmittelbarer Nähe mehr als ein liebliches Land-schaftsgemälde. Erst dicht vor dem Berge entdecktenwir zwischen den hohen Palmen des Dorfes, welchesjetzt die Stelle des ehemaligen Napata einnimmt,in geringer Entfernung landeinwärts die Pyramiden-gräber feiner ehemaligen Beherrscher. Hier ist eineStelle auf dem Nil, von wo die südliche Seite desBarkalfelscns einen jener täuschenden Effekte hervor-bringt, mit denen uns Wolkenbilder und Bergformcnzuweilen äffen. Der Felsen gibt nämlich die genaueste