Anmerkungen.
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218) S. 31 l. Siehe das markige Schreiben des Frankfurter Abgeordneten Zerzogan seinen Sohn (Brustbilder ans der Paulskirche S. 128—134) wo es u. a. heißt:„Die ganze Welt ist tolt geworden, und daß die Jugend allein gescheidt bleibt, ist nichtwohl zn verlangen; aber Jugend soll sie doch bleiben und nicht anssehen wie eineekelhaft abgelebte Affen-Frühgebnrt, die nach der Pfeife eines schmutzigen Schurkenvfeift der behauptet ,es wäre der Zeitgeist.' Man sollte glauben es gehörte blutwenigGrütze dazu um einzuschen, daß einer der etwas gelernt hat es besser wissen muß alsder dcr's erst lernen will; man sollte meinen, das wäre ein ausgezeichneter Hohlkopfder behauptet, ,was man nicht erfahren und probirt, verstehe man besser als was manerfahren und probirt.' Ich glaube auch steif und fest, daß dieß große Esel sind, abersie selber glanbens nicht. Die Alten sollen tagen und die Jungen sich schlagen, abernicht umgekehrt. Dem Vaterland gehört ihr Jungen, aber nicht das Vaterland euch!Wenn man euch braucht wird inan es euch sagen, und dann sollst Du mir auch nichtdaheim bleiben!" ,c.
219) S. 312. So z. B. sagte, als im Wiener Reichstage die Sprache auf dieReorganisirung der Nationalgardc kam (14. August), Minister Doblhoff, daß er dabei„immer voraussetze, daß die ursprünglich bestandene Abthcilung der akademischen Legion,die ans andern Grundsätzen beruht, immerhin als eine Ausnahme zn gelten habe undals eine ehrenvolle Ausnahme betrachtet werde" (Beifall). Es war derselbe Rath derKrone, der zehn Tage später sagte (Verhandlungen des österreichischen Reichstages II.S. 68): „Was die Frage der Aufrechthaltnng der akademischen Legion betrifft, so bitteich die akademische Legion selbst zn fragen wie wir mit einander stehen" (Stürmischerund anhaltender Beifall).
220) S. 313. „Schwerlich würde cS viel wirken, wenn man diesen Schustern dieGeschichte erzählte von ,ns sutor ultra orspiäam'". Raumer Briefe aus Paris II.S. 103.
221) S. 314. „6s Mouvement nouveau, imprlinä ä >a revolutlon cke ksvrlor.lui inargua pour but uneinnnenss or§ls!" Krauler I. S. 457. — Ein Artikel der„Times" im November 1848 sprach über diese Irreführung der untern Elasten n. a.folgende beherzigcnswerthe Worte: „Ist es nicht besser, sich ruhig in das Unvermeidlichezn füge»? Warum soll man sich abmühcn, den Leidenden Arbeitenden Armen zn ver-anschaulichen, daß ihre Qual und ihr Elend nur Jrrthümer in einem Problem sind?Warum soll man eine Nation bis in ihre tiefsten Tiefen erschüttern durch Fragen, answelche es keine Lösung gibt? Besser wäre es, die Arbeitsamen und Unglücklichen zubelehren, daß im gesetzlichen Gehorsam und der Aufrechthaltung der Ordnung ihreeinzige Sicherheit liegt. Das Schicksal der Armen in einer reichen und geordneten Ge-meinde ist schon an und für sich traurig genug; in einen, Lande aber, welches durchBürgerkrieg zerrissen ist, wo alle Geschäfte nnd Gewerbe darniederliegen, trifft dieArmen das ichlimmste der menschlichen Loose. Die europäischen Hierophanten der Frei-heit des neunzehnten Jahrhunderts haben weiter nichts gethan, als dem hungerndenTantalus die Früchte des Wohlseins noch etwas weiter zn rücken".
2216) S. 316. Vgl. damit: „Ergebnisse der w. Untersuchung wider die Mörderdes ,c. Grafen Latour" (Wien, Staatsdrnckerei 1850), wo es S. 54 von Franz Mang-ler heißt: „Um den Beweggrund zn seiner That befragt verwünschte er, im Ausbrucheder Verzweiflung nnd im Vorgefühle der ihn erwartenden Strafe, die Studenten dieihn nnd seine Cameraden verführt nnd, wie er sich ausdrücktc, ganz blind gemachthätten, wobei er ansricf, daß es ihm ohne Verhetzung von Seite der Akademiker niebeigefallcn wäre an den ihm völlig unbekannten Kriegsminister auch n»r zn denken,