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Anmerkungen.
Was der Väter Hekdenseelen durch Jahrhunderte erschafft,
In Atome soll's zerschellen?
Soll die Großmacht Öst'reich schwinden aus Europas Völkerbaud?
Nur die. Karte es der Nachwelt künden, daß ein Öst'reich einst bestand?
Ford're von uns Bruder-Pflicht,
Unser» Selbstmord ford're nicht!
172) S. 253. „Umsonst versicherten nun selbst seine (Giskra's) Landsleute, daßer nicht nur ein übertriebener Parteimann, sondern auch als -Parteiniann bedenklichwandelbar und unzuverlässig sei". Heinrich Laube Das erste deutsche Parlament (Leip-zig, Weidmann, 1849) III. S. 6b.
173) S. 254. Jür.gens a. a. O. I. S. 365 f.
174) S. 256. Das in der That denkwürdige Protokoll dieser Versammlung lau-tet in seinem 5. Absatz: „Zum Beweise unserer treuen Anhänglichkeit an das aller-höchste Kaiserhaus bitten wir, daß das noch z» Hause befindliche zweite Bataillon zurVerteidigung der Integrität der Monarchie in Verbindung mit dem ausluarschirtenersten außer der Gränzc verwendet und sofort wie bei den oberen Gränz-Regimeuteruein drittes Bataillon errichtet werde. Und auch mit diesem wolle das kais. österr.Ministerium nach Bedarf außer der Gränze verfügen, indem wir bei unserer starkenBevölkerung im Nothfalle ein viertes, ja selbst ein fünftes Bataillon zu. stelle» ver-mögen und dennoch den innern Dienst, wenn gleich nur mit eigenen Waffen, ver-sehen werden". Die Romanen d. österr. Monarchie 1. Heft S. 28 f.
175) S. 257. Llor. Uorr. Nr. 35 v. 13. Dec. 1848 Beilage: „ALsluli/ 8Iova-I 1 ÜV o smebe>vä.ni kaleoirslra." und Laibacher Ztg. Nr. 136 v. 11. November 1848,unterzeichnet: „II. (Bleiweis?), ein österreichischer Patriot und Slaven-Frennd."
176) S. 257. S. die vom Prager Slaven-Congreß vorbereitete Petition an Se.k. k. Majestät bei Jordan a. a. O. S. 47.
177) S. 258. In einem Artikel des „Österr. Courier" Nr. 263 v. 14. November1848 S. 1057: „Gälizische Zustände" wird eines bevorstehenden Erlasses des k. k.Unterrichts-Ministeriums gedacht, laut dessen die Vortragssprache an allen LehranstaltenLembergs die polnische sein solle, „was die Ruthenen, die deutsche Vorträge hörenwollen, als eine Schmach für ihre Treue nicht zn ertragen gesonnen find". Siehe auchMr. dlovvin)- Nr. l86 v. 15. November S. 732 s.
178) S. 258. Liptauer Slovaken-Petition vom 10. Mai 1848, bei Hodza S.73—77. Ähnlich hieß es in der oben Anm. "°) angeführten Petition des Slaven-Congreffes: Die Slowaken und Ruthenen sollten „als eine Nation von den Magyarenanerkannt und am Landtage gleicher Rechte mit diesen theilhaftig" werden, es solle ihnengestattet sein, „besondere National-Congresse zn halten mit einem beständigen flovakischenund rnthenischcn Ausschüsse". Jordan S. 46 f.
178b) S. 259. S. Jordan S. 48 f., 58.
179) S. 259. Zuerst als Flugschrift erschienen in der „National-Bnchdrnckerci desDr. Ljndevit Gaj in Agram"; l Bogen 4. Bei Pcjakovio a. o. O. Anhang S. 1—32findet man dieses Programm neuerdings abgedrnckt, aber in etwas veränderter erwei-terter und verbesserter und mit einem „Epilog" versehener Gestalt. Da jedoch sowohldie Idee als die Grnndzüge ihrer Verwirklichung im Wesen dieselben geblieben sind,die sich in der ursprünglichen Flugschrift von 1848 finden, so haben wir keinen An-stand genommen, in unserem Terte theilweise von der berichtigten llmstaltnng der Aus-gabe von >861 Gebrauch zn machen. Eine anffallende Abweichung ist nur die, daß der