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2 (1870) Revolution und Reaction im Spätjahre 1848
Entstehung
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Anmerkungen.

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tritte bei denRestaurationen" eine im ganzen Gebiete der ungarischen Krone nichtungewöhnliche Sache waren wie sie dieß bis auf den heutigen Tag nicht sind;weil es aber hier nicht die magyarische Partei war, die in solcher Weise die Oberhandzu gewinnen sich erlaubte, gebraucht der Verfasser S. 100 st eine Beweisführung, dieim Grunde auf das bekannte:Ja, Bauer, das ist ganz was anderes" hinausläuft.

102) S. 177. Ungarische Tabletten S. 220.

103) S. 177. Boldenyi Magyarenthnm S. 41. Die Sachwalter des Magya-rismus gebrauchten nämlich in ihren polemische» Schriften unter andern die Finte, aufGrund geschichtlicher Thatsachen, die sie den Zuständen der ältern Zeiten unter Stephand. H., Ladislaus n. st w. entlehnten, die der neuesten im rosigsten Lichte darznstelleu.Ein zweites Kunststück war dieses: Weil Safarik seine Geschichte der slavischen Spracheund Literatur im Jahre 1826, Kollar seineWechselseitigkeit der Slave»" 1827 heraus-gegeben hatte, die letzten der magyarischen Sprachgesetze aber erst 1840 erschienen, so wardadurch für Boldenyi, Gerando, Pulszky sc. der Beweis hergestellt,daß die jüngstenGesetze über die magyarische Sprache nur der Vorwand und nicht die Ursache einerseit langem vorbereiteten Opposition" seien. Daß Safarik's Werk einen rein wissen-schaftlichen Charakter und mit politisch-nationaler Polemik gar nichts zu thnn hatte,verschwiegen die Herren; oder war etwa die Herausgabe einer slavischen Literatur - Ge-schichte schon an und für sich eine Provokation gegen den Magyarismus? Andrerseitswußten sie es nicht hoch genug anznschlagen, daß Kollar seine8ILv^ äeern" undleineWechselseitigkeit" in Ungarn selbst herausgeben konnte.Dans gnsl antrs

Is xnblieiste slavs pent-il lidrsment äonnsr vnrriärs ä son ssprit, snns »s üsnrtsran capries ä'nu tmn-, ck'nn krsisüauptinann on ck'nn paeüa?" Osranäo I-a Pis-stnon äss nationali'tss sn Honoris; bei Uo 14 sn ^ i äs 1a rävolution. S. 7.

Übrigens war dieSILvze äcsra" ursprünglich nicht in Ungarn, sondern 1821 inPrag, und zwar in der Thatsarw ss üsurtsr an eapries ä'nn krsistianxtmann"erschienen.

104) S. 178. Damit der geneigte Leser nicht meine, diese craffen Stellen seienunsere Erfindung, verweisen wir ihn beispielsweise auf Mar Schlesinger's: AusUngarn S. 79, und Boldenyi's: Magyarenthnm S. 73.

105) S. 178. Gerando Öffentlicher Geist in Ungarn S. 365*) vgl. mit S. 286.

106) S. 179. Pulszky in denUngarischen Tabletten" S. 207 st DerWiderspruch in den Behauptungen des Magyarismns den wir im Terte aufgedeckt,offenbart sich nirgends auffallender als in Boldenyi's Magyarenthnm. S. 15 st findetsich der Satz:Österreich besteht aus einer wahrhaften Nation und aus mehrerenZweigen anderer Nationalitäten; die einzige und wahrhafte Nation sind die Magyaren:die Deutschen, die Italiener, die Slaven, die Rumänen sind nur Theile von Nationali-täten". Hier wird also einmal Österreich als Gesammtstaat angenommen wovonUngarn nur einen Theil bilde, während der Verfasser in seinem ganzen übrigen Werkvon einem Österreich gar nichts weiß, sondern nur von einem selbständigen und unab-hängigen Ungarn, dessen Verhältnisse er ohne Bedenken nach denen Frankreichs mißt,in welcher Hinsicht ihm der deutsche Übersetzer S. 53 st Anm. eine wohlverdiente Lehregibt. Dann aber werden im obigen Satze die Slaven der ganzen Erde als eineNation hingestellt, während vier Seiten weiter, 19, geläugnet wird, daß sic eine Ge-schichte, eine sprachliche Einheit, ein gemeinsames Stammgefühl haben. Ist letztereswahr, dann gehören die Eccho-Slaven und die Slovenen eben so gut alseine wahr-hafte Ration" nur allein Österreich an wie die Magyaren. Ist dagegen crstcres derFall, wie will man cs den einzelnen slavischen Völkerschaften verdenken, wenn sie ans

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