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2 (1870) Revolution und Reaction im Spätjahre 1848
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387
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Anmerkungen,

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de Eonrcellc's zn geben, wo cs heißt:II .aiipartiont ü I^ssemliläs Kntioimls ssnlöcks clstermiüvr In pnrt gckells vonckrn twirs prenckrs ü In ki<ssiuliligns änns IsSnissnn68 gni ckevront eoneonrir nn rstniilisseinent ck'nns situntisnr s x u I i sr o ,1 a n s 1 s s L t n t s ck e 1' AIi s s",

46) S, 116, Siehe die interessante Mittheilnng:Von der bairischen Gränze',In. Dec," imOcstcrr. Corresp," Dec, 1848 S, 167, entnommen dem Berichte einesReisenden,der nach beinahe einjährigem Aufenthalte Rom am Abende vor der Fluchtdes Papstes verlassen hatte". Darin heißt es n. a,:Der popntärste Charakter in RoM,der beim Volke zn einer halb-mystischen Person geworden, ist FeldmarschallRadecky:,Jch möchte ihm', sagte ein Monsignore, ,entgcgcngehen, nm ihm die Füße zn küssen',,Wir gehen Alle mit, wir bilden eine Proeession ihn einznholen', riefen die Anwesen-den, Keine Spur mehr im römischen Bürgcrstande von dem berüchtigten Deutschenhaß:Nur ein Vorwurf wird den Tedeschi noch gemacht: sie seien zn langsam; sie seienimmer noch nicht in Rom, wo man sie doch mit so schmerzlicher Sehnsucht erwarte;Mir selbst haben viele Römer cigends ihr Complimcnt gemacht, blos weil ich einDeutscher bin, und ich habe aus Bescheidenheit deprcciren müssen, daß ich nicht dieEhre habe Österreich anzngehörcn. Mehr noch als die Tapferkeit der kaiserl, Truppenhat ihnen die bei vielen Gelegenheiten an den Tag gelegte Milde des Feldhcrrn im-ponirt. In den Schrecken der Römer mischt sich die aufrichtige Bewunderung voneiner Haltung, welche zeigt, daß Österreich im Bewußtsein seiner überlegenen Machtvon jeder blinden Leidenschaft fern bleiben kann und eben dadurch hoch über dem con-fnsen Treiben der Italiener steht. Man sollte es kaum glauben und dennoch ist e§buchstäblich wahr: die fanatischsten Verehrer der Österreicher sind die bei Vicenza ge-fangenen Crociati, die wieder entlassen und nach Rom znrückgcschickt des Lobes derKroaten und ihres Feldmarschalls kein Ende finden können. Ich selbst habe viele dieser

Leute gesprochen. Sie machten sich groß damit, daß Radccky durch ihre Reihen ge-

ritten sei, daß sie ihn, die ,kmrlm binnen', ganz in der Nähe gesehen. Besonderskomisch war der Bericht eines römischen Bürgersohnes, der, ordentlicher Leute Kinh,mitgelanfcn »nd bei Treviso gefangen war. Dort wachse auch Wein, und selbst besse-rer als in der Campagna. Da habe er ein Glas getrunken und noch eins, und dann

sei er eingeschlasen. Beim Aufwachen habe er sich in der Gewalt der Barbaren ge-funden, die mit fürchterlicher Macht und Schnelligkeit herbeigckommen sein mußten.Man habe ihn vor einen ihrer Hanptleute geschleppt. Auf dem Wege habe er Reueund Leid erweckt, denn das geringste, was er erwartete, war der Tod. ,Statt dessenspricht der Barbarcnhäuptling italienisch eoms noi nltri und fragt: ob wir denn auchvon schlechten Leuten verführt und betrogen seien? Freilich Wohl sind wir arme un-glückliche Verführte, jammerte der Freischärler, Nun so macht, daß Ihr wcgkommt,sagt der Anstriaco, und erzählt Euren Landsleuten was Ihr erfahren habt. Aber hütetEuch, daß wir Euch nicht znm zweitcnmalc erwischen. Hierbei ist besonders zu be-merken, daß diese Österreicher ein großes Buch haben, wo die Namen aller ihrer Feindeeingeschrieben sind; sic kennen daher jeden, und wen sie znm zweitenmal in ihre Geiwalt bekommen, dem geht es schlecht'. Er seinerseits habe Anfangs ganz verwnndMseinen Ohren nicht getränt; dann sei er im nächste» Augenblicke fort und geradenWegs nach Rom gelaufen. Meine Bemerkung, daß die Conragc hiernach doch cigcnkilieh nicht die starke Seite der Italiener sei, wollte er freilich nicht gelten lassen. Daßsie mit so fürchterlichen Völkern Krieg angefangcn, sei heldcnmüthig genug. Aber werkönne gegen sie anfkommen, diese Barbaren hätten mehr Kanonen, als es Flieget! nkRom gebe". Dann schildert der Berichterstatter die Gewaltherrschaft, die unter dem

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