Anmerkungen.
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selbst kennen das Werk nicht aus eigener Anschauung, sondern blos au» einem deutschenCitat.
42) S. 111. Über die genaueren Einzelnheiten s. Papst Pius' IX. Fahrt nachGaeta. Von der Gräfin Therese von Spaur (Schaffhausen, Hurter, 1852). Rus-ooui a. a. O. S. 62 macht seine Glossen über eine Gefangenschaft, die der Papstvorgegeben habe, die aber „il tütto stssso dsllu sua tuZu smsutiva". Nun, jeder Un-parteiische wird im Gegentheil schließen, daß die Vorfichten, die gebraucht werdenmußten um die „Flucht" möglich zu machen, gerade ein schlagender Beweis dafürfind, in welch' unfreiem Zustande sich Pins IX. die ganze Zeit über befunden habe.Das entscheidende Moment liegt nicht darin, daß der Papst entfliehen konnte, sondernvielmehr darin, daß er entfliehen mußte, um die Unabhängigkeit seiner Bewegungenund Entschließungen wieder zu gewinnen.
43) S. 111. Die übrigen Mitglieder waren: Cardinal Rob. de Roberti, die
Fürsten Roviano und Barberini, die Marchesen Bevilacqua und Ricci, General Zucchi.Zucchi und Bevilacqua befanden sich in Bologna. Der letztere sowie Ricci trafen umdie Mitte December in Gaeta ein, Zucchi erst am Reujahrstag, da er, Nachstellungenim Toscanischen ausweichend, den Umweg über Spezzia machte. Dem PräsidentenCastracane gelang es nicht, sich aus Rom zu entfernen; ebensowenig den CardinälenBianchi und Tosti; sie brachten die Zeit der Stürme in beständiger Angst um ihrLeben in Verstecken zu. Auch der kränkliche Mezzofanti, das Sprachwunder seiner Zeit,blieb in Rom zurück, wo er am 14. März 1849 starb. Trotz ihres Geschreis vonFortschritt und Bildung ehrte die römische Republik den gelehrten Todten so wenig,daß er auf einer armseligen Bahre, bei finsterer Nacht, nur von wenig Dienern be-gleitet, in der Kirche S. Onofrio, von der er seinen Titel hatte, zu Grabe gebrachtwnrde. „Die römische Revolution nach dem Urtheilc der Unparteiischen." S. 146").
44) S. 113. Gegen Herzog Franz V. von Modena am 16., nach anderen am18. November 1848; das Attentat mißlang übrigens; s. Wiener Zeitung Nr. 316 vom25. November S. 1170.
45) S. 115. Die beabsichtigte französische Expedition nach Civi-tavecchia. Das republikanische Ministerium wand sich nach Möglichkeit, um für sei-nen Schritt, der offenbar darnach angethan war das monarchische Princip gegen einedemokratifirende Volksbewegung in Schutz zu nehmen, eine annehmbare Auslegung zufinden. Bastide erklärte, der Papst hätte sich schon früher um eine allfällige Zufluchtauf französischem Boden beworben, und, fügte er bei, „er sehe nicht ein wie es mög-lich gewesen ihm nicht zu willfahren". Die Instruction für de Conrcelles, abgedrucktbei plormuub)- ^ )-sur ok rsvolution II. S. 333 — 336, war auf Schrauben ge-stellt und sprach als einzigen Zweck der Expedition aus, dem Papste die Achtung unddie Freiheit seiner Person zu sichern. Als der päpstliche Nuntius der National-Ver-sammlung im Namen seines Gebieters den tiefgefühlten Dank aussprach, suchte derPräsident Marrast in seinem Antwortschreiben der Sache den Schein zu geben, alshabe es sich bloß darum gehandelt, ein Werk hochherziger Barmherzigkeit zu üben:„I-s. Rspukdigus gui u Is droit ds oüoisir duus Iss truditious du Mssä, rsstsrutoujours üdsls ü esllss gu! out mouträ In Idruuss üospitnliers ä toutss Iss §rau-dss iuiortuuss" sto. Doch alle Welt legte den Schritt anders aus, und Lord hlor-insud^ in seinem Tagebuche S. 331 f. stellt es als selbstverständlich hin, daß es derfranzösischen Regierung darum zu thun gewesen, nicht den Schein auf sich zu laden,als habe sie zur Gründung einer Republik beitragen wollen, die ihren Ursprung einemerfolgreichen Meuchelmorde verdankte; „tlls xrokssssd desirs ok tlls ^rsuoll Vovsru-
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