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2 (1870) Revolution und Reaction im Spätjahre 1848
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Gesicherte Zustände jenseits des großen Oecans.

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Freistaaten und dahin wandte sich dic bei weitem größte Zahl derAuswanderer als eine begchrcnswcrthe Znflnchtstätte erscheinen. DicBurger dort waren glücklich im Besitze dessen was sic hatten, oder imErringen dessen was sie anstrcbten, und kümmerten sich höchstens mit demInteresse der Neugierde um das was zur selben Zeit kunterbunt und tollin Europa verging. Kümmerten sic sich doch kaum um das was ihreeigenen öffentlichen Angelegenheiten betraf! Während ganz Europa voneinem Ende zum andern von politischer Aufregung dnrchzittcrt wurde,vernahm man von jenseits des großen OccanS Klagen über die auffal-lende Sorglosigkeit, mit der man der bevorstehenden Präsidentcn-Wahl ent-gegen sah. Außer Politikern von Profession und Ämterjägcrn schien sichjeder, zu viel mit seinen persönlichen Interessen beschäftigt, von den öffent-lichen Dingen so fern als möglich halten zu wollen. Der Ausfall derPräsidentcn-Wahl selbst verbürgte dem Lande die Fortdauer seines inncrnFriedens. General Taylor, obgleich ein ergrauter Soldat der erst in demletzten Feldzüge gegen Mexiko frische Lorbccrn gepflückt hatte, war einabgesagter Feind alles Krieges und nicht im mindesten geneigt sich in aus-wärtige Händel zu mischen. In seinen Candidatcn-Rcdcn hatte er wieder-holt über die Schrecken des Krieges gesprochen, wovon seinem Geiste nurdie traurigsten Eindrücke zurückgeblieben.Während meiner ganzen Dienst-zeit", sagte er,sind mir dic stolzesten Sicgcsmomcnte verleidet wordendurch dic traurigen damit zusammenhängenden Erscheinungen". Untereiner solchen Negierung hatten die Revolutionslcntc keine Aussichten aufThcilnahmc und Erfolg, und der Europamüdc konnte sich vor ihremTreiben sicher fühlen. Diese Wahrnehmung ließ sich in der ersten HälfteOctobcr, noch während der Amtsthätigkcit James K. Polk's machen,dessen kriegerische Politik nach der Eroberung von Californien undNen-Mcxiko ausgctobt zu haben schien. Dic deutschen Demokratenversuchten damals aus der Ankunft Hecker's ans amcricanischcm Bodenpolitisches Capital zu schlagen. Er mußte in Ncw-Iork von einer Bühnesprechen zu deren Seiten dic rothe Fahne und die Frcihcitsmütze anfgc-pflanzt waren, und cs gab da viel Geschrei, viel Hnrrahs, viel Beifalls-klatschen ; man begrüßte ihn als denTräger der blutigen Fahne derRepublik". Aber alles das blieb ans die engsten Kreise beschränkt. Vonden größeren Tagesblättcrn wurde Hecker's Auftreten fast durchaus igno-rirt, und wenn die bessere Bevölkerung des bekanntlich bei allem Ncpn-

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