Das „Reich der Mitte".
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dic unberechenbaren Vorthcilc, die Österreich aus einer weisen Leitungseiner verschiedenen Volksstämmc erwachsen müßten, seien ein noch unge-hobelter Schatz und dic Behauptung von den unerschöpflichen Hilfsquellenunserer Monarchie sei eine unverstandene Phrase, wenn man dabei denhochbcdentcnden Umstand, daß sich ans ihrem Boden alle Haupt-Raccnder Bevölkerung unseres Wclttheils berühren, außer Beachtung läßt.Weit entfernt durch Vcrwcrthung dieses Umstandes Österreich dem Ver-falle prciszugcbcn, würde unsere innere Politik vielmehr dadurch ansihre einzig wahre, weil aus den gegebenen Verhältnissen entspringendeGrundlage gestellt; cs würde dadurch ein neues, früher nicht gekanntes,innerliches Staatslebcn voll Geist und Rührigkeit, voll wohlverstandenerAnhänglichkeit und freudigem Zusammenwirken begründet werden, dasdemselben eine sicherere Bürgschaft seines Bestandes und Gedeihens bietenmüßte, als ihm die bisherige Verfolgung künstlicher äußerer Zwecke jezu verschaffen im Stande war.
Man hat Österreich in der vormärzlichcn Zeit, ans chinesische Still-stands-Verhältnisse nnspielcnd, spottwcisc das „Reich der Mitte" genannt:Österreich könnte, wenn cs in politisch-nationalem Sinne seine Aufgaberichtig zu erfassen wüßte, in anderem und besserem Sinne ein „Reichder Mitte" des europäischen Staaten-Systcms werden!
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