Redner fiir die Auflösung des öflerr. StaatSvcrbandes.
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den Papieren werden?" (Giskra). „Unter der österreichischen Gesammt-Monarchic ist nichts anderes verstanden als die Unterdrückung der ein-zelnen Nationalitäten mit Gewalt, die Znsammcnlcttmig derselben, indemman eine durch die andere bezwingt" (Vogt von Gießen). Das aberkönne bei dem gegenwärtigen Umschwünge der Dinge nicht länger mehrwähren; denn Metternich habe, wie Marek von Grütz znm Beweiseseiner Behauptung anführte, „ganz richtig gesagt: Österreich ist ein ansverschiedenen Theilcn zusammengcleimtcs Ganze, und wenn einst dieWogen der Constitution über das Kaiserreich hcreinbrcchcn, geht allesans dem Leim!" „Man wirft uns vor, daß wir hier Österreich zerreißenwollen", meinten Reiter von Prag und Wurm von Hamburg. „Aberwas thun in diesem Augenblicke die Ungarn? die Italiener? Arbeitensie für die Erhaltung der Monarchie? Wir sind cö nicht, die den Feuer-brand hincinschlcndern in das schon brennende Gebäude, wir nicht, welchedie österreichische Monarchie zertrümmern. Einer solchen Anschuldigungkönnen wir cntgcgcnhalten, was Niebuhr in einem ähnlichen Falle be-merkte: ,Jch habe noch nie gehört, daß man demjenigen, der die Leichebegräbt, nachsagte, er sei cs der den Mann erschlagen habe'/" Waskönne man daher besseres thun, als trennen was ohnedies nicht znsam-mcnhaltcn wolle? Und was liege am Ende an Österreich, wo cs sichum das Interesse Deutschlands handle! „Als am 15. Mai die Wienersich erhoben", sagte der Student Schneider von Wien, „war der Siegder Demokratie in Österreich nicht nur ein Sieg der Freiheit, sondernauch der deutschen Einheit, und richtig rief mir an jenem Tage ein ge-achteter Staatsmann zu: ,Was haben Sic erreicht? Gewiß kein großeseiniges Österreichs Wohl hatte er Recht; aber ich freute mich dessen;denn ich wollte und will ein großes einiges durch die Freiheit seinerVölker mächtiges Deutschland!" Im günstigsten Falle könnten die Länderdie bisher Österreich gebildet durch die Person des gemeinsamen Herrschersvereinigt bleiben; welche andere Stellung man Österreich immer gebenmöge, so werde cs nur eine zwitterhafte sein. „Gesetzt wir proclamircndas constitutionclle Kaiscrthum: sollen dann die österreichischen Länderzu zwei Kaiserthttmcru gehören? Oder wir proclamircn die Republik:sollen die österreichischen Staaten nach der einen Seite hin monarchisch,nach der andern republicauisch sein?" (Wichmann von Stendal). Übrigenskönne die Durchführung der Personal-Union für die österreichischen Länderkeine Schwierigkeiten bieten. „Was die Finanz-Verwaltung betrifft, so