Die kaiserlichen Behörden nnd der serbische Aufstand.
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dantcn, Oberstlieutcnant Hallavanja. Unter der Mannschaft aber gührtees bereits. Mit Mißtrauen blickte sie auf Pctcrwardcin, gleichsam dieFestung ihres Regiments, die ihr in den Händen einer zum größtenThcil aus Don Miguel-Infanterie bestehenden Garnison nicht gesichertschien; zu ihrer Beruhigung mußte Hallavanja den Hauptmann-AnditorRadosavljcviv an Hrabowskh mit der Bitte senden, wenigstens eineDivision des Regiments in die Festung aufznnchmen; ein Begehren,dem Hrabowskh weit entfernt war zu entsprechen. Als das 2. Feld-Bataillon, wie früher erzählt worden, von Iclaciä in seinen Bezirk zu-rückgesandt wurde, brach in Mitrovic offene Meuterei aus, 15. Juli;die meisten Officicre, Oberst Rastiä an der Spitze, verließen den Regi-ments-Bezirk. Daß sich nicht alle Bande lösten, ergriff Radosavljcvio aufeigene Verantwortung die Zügel, organisirtc eine Bürgcrwchr, pnblicirtcdas Standrecht, ließ einige der Rädelsführer hinrichtcn und hielt dadurchdie Übrigen im Zaum, bis Jclaciv, der bald darauf (18. Juli) selbstnach Mitrovic kam, Radosavljcviü als provisorischen Rcgimcnts-Com-mandanten bestätigte. Doch war nicht früher Ruhe, als bis man dieMannschaft des Bataillons in die Schanzen von Szcnt-Tamäs «drückenließ. Ähnliche Vorgänge fanden an andern Punkten der Gränze statt.Officicre in ihren Stationsortcn, die sich dem Aufstande nicht anschließenwollten, wurden zur Abreise gezwungen, einige selbst fcstgcnommen undals Gefangene nach Karlovic gebracht. Der Oberst von Beller vomEajkistcn-Bataillon brachte, als seine Truppe sich der Karloviccr Sacheanschloß, seine Person hinter den Mauern von Pctcrwardcin in Sicher-heit, Major Molinary und einige andere Officicre wurden durch dieMannschaft gewaltsam fortgcschafft. Der Commandant dcö illyrisch-banatcr Grünz-Rcgimcnts Oberst Drcihann mußte flüchten; seine Leutezogen ans, um Weißkirchcn in Schach zu halten, während ihre Waffen-brüder, die Dcntsch-Banatcr, ein Lager bei Pcrlaß bezogen. Auch dergepriesene Held von Tcmcsvär, der greise Rukavina, der früher als an-dere kaiserliche Fcldobcrstc das gefährliche Treiben des Magyarisnmsdurchschaute und demselben bei Zeiten vorzubancn wußte, war gleichwohl derserbischen Sache nichts weniger als hold. Militär von altem Schrott undKorn, in strammes Formwcscn cingclcbt, widerstrebte ihm das regelloseTreiben nationaler Begeisterung; weit entfernt die Erhebung der Serbenzu begünstigen, legte er derselben, mindestens in der ersten Zeit, Hindcr-